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Sonderveröffentlichung

Schweinfurt

Abiturienten kommen im Handwerk schnell nach oben

Wer Abitur hat und eine Ausbildung beginnt, kann oftmals gleich im zweiten Lehrjahr einsteigen – und kommt so schnell zu einem Abschluss. FOTO: SEBASTIAN GOLLNOW, MAG

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Es muss nicht zwingend ein Studium sein: Auch eine Ausbildung im Handwerk kann für Abiturienten interessant sein. Sie verdienen von Anfang an Geld, haben gute Übernahmechancen – und können oft Zeit sparen.

Mit Abitur könne man häufig direkt in das zweite Lehrjahr einsteigen, erklärt Katja König von der Handwerkskammer für Ostthüringen in der Zeitschrift „abi.de“.

Zudem bietet eine Ausbildung König zufolge vielfältige Aufstiegsmöglichkeiten. So ist es Azubis an manchen Orten möglich, schon während ihrer Ausbildung kaufmännische Zusatzqualifikationen zu erwerben. Alternativ können sie parallel zur Lehre studieren oder den Meistertitel erlangen.

Meistertitel auf Niveau wie Bachelorabschluss

Ein Meistertitel oder Techniker-Abschluss ist auf demselben Niveau eingestuft wie ein Bachelorabschluss, erläutert die Ausbildungsexpertin.

Qualifizierte Handwerker hätten daher gute Chancen, eine verantwortungsvolle Position in einem Unternehmen zu bekommen. tmn

Neue Ausbildung für Bankfachleute

Immer häufiger kommunizieren Bankfachleute mit ihren Kundinnen und Kunden per E-Mail oder Telefon – statt direkt in einer Filiale. Die Branche will den Nachwuchs darauf vorbereiten: Ab 1. August bekommen Bankfachleute eine neue Ausbildungsordnung, teilt das Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) mit. Die neue Verordnung ersetzt damit die bestehenden Regelungen aus dem Jahr 1998.

In Zukunft stehen in der Ausbildung die Kundenbeziehung, digitale Kompetenzen sowie ganzheitliche Beratungskompetenzen besonders im Fokus.

Zudem spielen durch die Digitalisierung veränderte Arbeitsprozesse und Themen wie Datenschutz eine wichtigere Rolle. tmn
  

Aufgabe vergeigt: Fehler als Azubi offen kommunizieren

Ups, da ist etwas schiefgegangen: Wenn Azubis Fehler machen, sollten sie ihrem Vorgesetzten offen erklären, was passiert ist. FOTO: MONIQUE WÜSTENHAGEN, MAG
Ups, da ist etwas schiefgegangen: Wenn Azubis Fehler machen, sollten sie ihrem Vorgesetzten offen erklären, was passiert ist. FOTO: MONIQUE WÜSTENHAGEN, MAG
Auszubildende sollten offen damit umgehen, wenn ihnen mal ein Fehler unterläuft. Das erklärt Psychologin Anne Kissling im Azubi-Magazin „Young Look“ (Ausgabe 01/2020) der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).

Sie empfiehlt, dem Ausbildungsleiter oder Verantwortlichen neutral zu schildern, was passiert ist. Denn nur so könne die Führungskraft noch eingreifen. Azubis zeigen so auch, dass sie Verantwortung übernehmen.

Am besten erklären Azubis im Gespräch, aus welchen Gründen sie so gehandelt haben. Dann können Vorgesetzte oder Ausbilder Rückmeldung geben, wie schwerwiegend der Fehler war und wie man in Zukunft in ähnlichen Situationen am besten reagiert.

Womöglich stellt sich auch heraus, dass alles harmloser ist als gedacht.

Schuld nicht anderen in die Schuhe schieben

Wer schon falsche Anweisungen von Kolleginnen oder Vorgesetzten bekommen hat, wodurch der Fehler erst passiert ist, sollte die Schuld trotzdem nicht anderen in die Schuhe schieben. Kissling rät, das besser im direkten Gespräch mit den Kollegen zu klären und zu erläutern, wie es einem damit ergangen ist. mag