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Sonderveröffentlichung

Schweinfurt

„Achtsam durch den Tag – Rückenbelastungen meistern!“

Der 19. Tag der Rückengesundheit am 15. März steht unter dem Motto „Achtsam durch den Tag – Rückenbelastungen gesund meistern!“ FOTO: AKTION GESUNDER RÜCKEN


Häusner Sanitätshaus
Zentrum für Schmerzmedizin - Dr. med. Ansgar Marouche
Sanitätshaus Otto Traub GmbH
Der Tag der Rückengesundheit wurde im Jahr 2002 durch das Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz eingeführt. Der Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR) hat mittlerweile die Schirmherrschaft übernommen – mit deutschlandweiten Veranstaltungen am 15. März jeden Jahres. Mit dem Aktionstag wird zur aktiven Prävention von Rückenbeschwerden aufgerufen. Dieses Jahr findet der Tag der Rückengesundheit zum 19. Mal statt. Motto: „Achtsam durch den Tag – Rückenbelastungen gesund meistern!“ 

Auf die richtige Körperhaltung achten

Der Ansatz der Achtsamkeit ist tiefgründig, komplex und hat eine fast zweieinhalbtausendjährige Geschichte. Er kann einen wertvollen zusätzlichen Beitrag zur Rückengesundheit leisten. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig, sich mit den Grundzügen der Achtsamkeit vertraut zu machen.

„Achtsam durch den Tag – Rückenbelastungen gesund meistern.“ Diese Empfehlung klingt banal. Natürlich ist es positiv, wenn Personen achtsam mit ihrer Rückengesundheit umgehen. Üblicherweise charakterisieren wir Personen als achtsam, wenn sie eine gute Körperwahrnehmung haben, ihre körperlichen und psychischen Belastungsgrenzen kennen, auf ihre Körperhaltung achten oder für regelmäßige körperliche Aktivitäten sorgen. Bei der Achtsamkeit handelt es sich um einen Ansatz zur Stressbewältigung. Dieser liefert wertvolle Ressourcen zur psychischen Stabilität und zur Verbesserung der Körperwahrnehmung. Somit ist er auch für das Thema Rückengesundheit von Bedeutung.

Schmerzen nach dem Aufstehen bekämpfen

Rückenschmerzen zählen zu den Volkskrankheiten – ein großer Teil der Bevölkerung leidet darunter und ignoriert sie. FOTO: GETTY IMAGES
Rückenschmerzen zählen zu den Volkskrankheiten – ein großer Teil der Bevölkerung leidet darunter und ignoriert sie. FOTO: GETTY IMAGES
Rücken- und Nackenschmerzen direkt nach dem Aufstehen sind nicht gleich ein Fall für den Arzt. „Da hab ich wohl falsch gelegen“, sagen Laien dann, Experten sprechen von einem „funktionellen Problem“, meistens ausgelöst durch eine Verspannung oder Verkrampfung.

Ruhe und Schonung sind in solchen Fällen das falsche Gegenmittel: Auch wenn jede Bewegung erst einmal weh tut, ist sie doch die richtige Reaktion. „Man kann dann den Tag erst einmal mit ein paar Lockerungsübungen beginnen“, sagt die Orthopädin Caroline Werkmeister, die das Athleticum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf leitet. Danach sollten Betroffene den Arbeitstag regelmäßig für etwas Bewegung unterbrechen – vor allem, wenn sie meistens im Büro am Schreibtisch sitzen.

Werkmeister empfiehlt: Einmal pro Stunde drei Minuten lockern – strecken, die Arme kreisen, ein Gang in die Teeküche, das reicht meistens schon. Dazu können Betroffene ruhig ein Schmerzmittel nehmen. „Das hilft, den Kreislauf aus Schmerz, Verkrampfung und neuem Schmerz zu durchbrechen.“ Länger als drei Tage am Stück sollte man selbst nicht verschreibungspflichtige. mag