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Würzburg

Aktiv auf Trab: Tipps für geistige Fitness

Soziale Kontakte können im Alter ein wahrer Jungbrunnen sein. FOTO: ZEROCREATIVES/WESTEND61/TMN

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Wer bis ins hohe Alter geistig fit bleiben möchte, muss in Bewegung bleiben – in jeder Hinsicht. Einige Tipps, die grauen Zellen auf Trab zu halten:

- Memory oder Schach spielen: König, Dame, Läufer und Co. – Schachspielen fordert die grauen Zellen im Gehirn und macht Spaß.

- Sport treiben: Auch im Alter ist es dafür nicht zu spät, selbst für lebenslange Fitness-Muffel – vorausgesetzt, der Hausarzt hat keine Einwände. Turn- und Sportvereine vor Ort bieten spezielle Kurse für Senioren. „Körperliche Bewegung sorgt nicht zuletzt dafür, dass das Gehirn gut mit Sauerstoff versorgt wird“, erklärt Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe.

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- Gedächtnistraining absolvieren: Kreuzworträtsel oder Sudokus reichen nicht. Besser ist es, ein richtiges Gedächtnistraining zu absolvieren. Entsprechende Kurse bieten etwa Seniorentreffs oder Volkshochschulen an.

- Tanzen: Sich bei Musik rhythmisch bewegen, dem Partner dabei in die Augen schauen und lächeln – tanzen tut einfach gut. Die Bewegungen erfordern Konzentration und eine gute Koordination. Das wirkt sich positiv auf Kurzzeitgedächtnis und Reaktionstempo aus. Zudem stabilisieren Tänzer ihr Gleichgewicht und senken so ihr Sturzrisiko.

- Freunde treffen: „Ein wahrer Jungbrunnen ist es, regelmäßig soziale Kontakte zu pflegen“, sagt Sowinski. Das schützt vor Einsamkeit. Wichtig sind Treffen oder auch Telefonate mit Angehörigen, genau wie mit Freunden und Bekannten oder Nachbarn. Auch neue Kontakte im Alter sind möglich und wichtig – etwa über ein Ehrenamt.

- Täglich einkaufen gehen: Wer als Senior täglich im Supermarkt unterwegs ist, hält sich fit – körperlich wie geistig. „Zur Bewegung kommt hinzu, dass man sich im Geschäft orientiert und beispielsweise Preise vergleicht“, so Sowinski.

- Ernährung: Eine Orientierung dafür bieten die zehn Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Sie empfehlen abwechslungsreiche, vorwiegend pflanzliche Kost mit viel Obst und Vollkornprodukten.

- Erinnerungen aufschreiben: Wer sich hinsetzt und seine Memoiren festhält, muss sich erinnern und die Ergebnisse dann in Worte fassen. Das hält geistig fit und die Enkel werden es einem danken. tmn

Schon kurze Wandertouren stärken Herz und Immunsystem

Das Gehen auf unebenen, abwechslungsreichen Untergründen stärkt den Bewegungsapparat. FOTO: MICHAEL REICHEL, DPA
Das Gehen auf unebenen, abwechslungsreichen Untergründen stärkt den Bewegungsapparat. FOTO: MICHAEL REICHEL, DPA
Wandern ist gesund – selbst wenn es nur jeden Tag ein kurzes Stück ist. Wer nur eine halbe Stunde pro Tag zügig geht, tut bereits einiges für seine Gesundheit, rät Prof. Ingo Froböse. Er leitet das Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln.

Das gilt vor allem dann, wenn es dabei nicht nur über Asphalt geht, sondern über Stock und Stein: Das Gehen auf unebenen, abwechslungsreichen Untergründen stärkt den Bewegungsapparat und das Herz- Kreislauf-System. Zudem profitiert das Immunsystem von frischer Luft.

Wer etwas mehr Zeit und Mühe investiert, kann durch Wandern zudem seinen Stoffwechsel in Schwung bringen, sagt Froböse. Denn fast unbemerkt werden dabei nahezu alle großen Muskeln trainiert – das verbraucht auf lange Sicht jede Menge Energie. Wer auf dem Weg durch Wald und Flur wirklich Gewicht verlieren will, braucht allerdings etwas Geduld: Bis die Pfunde wirklich purzeln, vergeht bei diesem Training einige Zeit.

Für den Start ins intensivere Wandertraining empfiehlt Froböse pro Woche drei Touren von etwa 45 bis 60 Minuten, später ergänzt um Halb- oder Ganztagestouren am Wochenende. Viel Ausrüstung braucht es für solche Touren noch nicht. In gutes Schuhwerk sollten allerdings auch Wander-Anfänger investieren, um Schmerzen und Blasen vorzubeugen. tmn

Für den Sport-Start ist man nie zu alt

Regelmäßige Bewegung ist gesund – vor allem im Alter. Die gute Nachricht dabei: Auch wer sein Leben lang unsportlich war, kann mit 60 noch anfangen und schnell sichtbare Erfolge erzielen, sagt Prof. Ingo Froböse. Er leitet das Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln.

Studien zeigen, dass auch bisher Untrainierte durch Sport und Bewegung ihre Muskelkraft in gut einem Jahr verdoppeln können – selbst mit 60. Gute körperliche Fitness schützt vor Krankheiten wie Diabetes und Osteoporose.

Das beste Training ist dabei eine Kombination mehrerer Disziplinen: Erstens einem gelenkschonenden Ausdauertraining wie Radfahren oder Nordic Walking, und zweitens einem etwa zehnminütigen Gymnastikprogramm an drei bis fünf Tagen pro Woche. Zusätzlich hilft es, Bewegung konsequent in den Alltag zu integrieren – mit Treppensteigen etwa. tmn