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Auch eine Typfrage: Im Alter mit anderen zusammenleben


Gemeinsam weniger einsam: Mit anderen Menschen zusammenwohnen, kann für ältere Menschen attraktiv sein. Doch wer lange allein gelebt hat, sollte nicht kopflos eine WG gründen oder überstürzt in ein Zimmer in einem Mehrgenerationenhaus ziehen.

Man müsse der Typ dafür sein, erinnert Andrea Beerli vom Forum Gemeinschaftliches Wohnen. Lebe man zusammen, seien Offenheit und Kompromissfähigkeit gefragt. Jede und jeder müsse einen Teil zu der Gemeinschaft beitragen, erklärt die Expertin gegenüber dem Podcast „Zusammenhalten in dieser Zeit“ der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO). Beerli sieht aber in „gemeinschaftlichen Wohnprojekten“ einen Zukunftstrend. Vor allem, weil es viele Varianten gebe.

Hilfreich kann laut der BAGSO ein Fragebogen sein, den das Netzwerk Frankfurt Gemeinschaftliches Wohnen anbietet und der eine Selbstreflexion über die eigenen Bedürfnisse und Wünsche ermöglicht. Weitere Anlaufstellen, die mit Infos und Kontakten weiterhelfen können, seien etwa der Bundesverband und die Regionalbüros des Forum Gemeinschaftliches Wohnen, das Wohnprojekte-Portal der Stiftung Trias oder der Bundesverband Baugemeinschaften. tmn


Gleichgewichtssinn im Alltag schulen

Öfter mal auf einem Bein stehen hilft: Kinder bewegen sich viel und haben deshalb von sich aus einen guten Gleichgewichtssinn. Erwachsene verlieren diese Fähigkeit schnell.

Der renommierte Kölner Sportwissenschaftler Prof. Ingo Froböse rät daher in der Zeitschrift „Fit for Fun“ deshalb, bewusst und nebenbei seinen Gleichgewichtssinn zu trainieren.

Ganz hervorragend gehe das mit dem sogenannten Einbeinstand. Hierfür beim Zähneputzen einfach ein Bein anheben und auf dem anderen Bein möglichst stabil stehen bleiben. Der Gleichgewichtssinn sei vor allem im Alter wichtig, um beispielsweise Stürzen vorzubeugen. tmn

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