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Bestattungsangebote immer auf Vollständigkeit prüfen

Fragen zur Bestattung sollten rechtzeitig geklärt werden. FOTO: AETERNITAS E.V.

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein: Hinterbliebene erhalten ein übersichtliches Angebot und sind über sämtliche im Rahmen der Bestattung entstehenden Kosten im Bilde. Oft sind solche Angebote jedoch unvollständig. Für viele Kunden, die nur selten, meist zum ersten Mal eine Bestattung in Auftrag geben, ist dies nicht ersichtlich. An verschiedene Kostenpunkte werden sie vielleicht noch nie gedacht haben. Konflikte und Ärger resultieren daraus, wenn die spätere Rechnung weitaus höher ist als das ursprüngliche Angebot.

„Insbesondere bei auf den ersten Blick besonders günstigen Pauschalangeboten, die meist online beworben werden, sollten Kunden genau hinschauen“, empfiehlt Christoph Keldenich, Vorsitzender von Aeternitas e.V., der Verbraucherinitiative Bestattungskultur. Zum Beispiel ist die Einäscherung bei manchen Angeboten enthalten, bei anderen nicht. Gleiches gilt für Überführung des Leichnams, Schmuckurnen, Gebühren für die Grabstätte und verschiedene weitere Kostenpunkte.

Für die Kunden gilt die Empfehlung, eine Bestattung trotz der belastenden Situation nicht überstürzt in Auftrag zu geben. Sie sollten Angebote in Ruhe prüfen und erst bestätigen, wenn alle offenen Fragen geklärt und sämtliche Kostenpunkte abgesprochen sind.

Sehr hilfreich ist es, wenn mindestens eine zweite, von der Trauer weniger belastete Person das Angebot in Augenschein nimmt. Diese sollte ebenso bei einem Gespräch mit einem Bestatter anwesend sein. Aeternitas

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