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Damit im nächsten Jahr alles prachtvoll blüht

Der Herbst ist die beste Zeit, um einen Baum zu pflanzen. FOTO: THINKSTOCK

Garten-Experten halten sich gern an die Faustregel: Stauden werden am besten nach ihrer Blütezeit verpflanzt, geteilt oder neu gepflanzt. Am besten wachsen Sommerblüher wie Phlox, Rittersporn und Taglilie weiter, wenn sie im Frühherbst gepflanzt werden. Dieser ist auch für Immergrün und Koniferen eine günstige Pflanzzeit. Sie können jetzt noch einwurzeln und kommen daher gut über den Winter, um im Frühjahr zügig weiter zu wachsen.

Und so sollte die Herbstpflanzung aussehen: Zunächst muss der Boden tiefgründig gelockert und bei Bedarf mit Kompost oder Sand verbessert werden. Das Pflanzloch sollte großzügig bemessen sein, denn Staudenwurzeln sind empfindlich und sollten wenig beeinträchtigt werden, damit sie sich in ihrer natürlichen Lage entsprechend ausbreiten können.

Beim Einsetzen darauf achten: Pflanzen in der Grube ein wenig höher halten, dann Erde einfüllen und rund um die Pflanze gut andrücken. Die oberirdischen Triebteile sollten mit der Erdoberfläche genau abschließen. Anschließend gründlich wässern – die Wurzeln müssen nämlich Bodenschluss bekommen.

Die Tulpe ist eine typische Beetpflanze. Als Rabatte im Verein mit Hyazinthen gepflanzt erfreuen sie den Gartenbesitzer von März bis in den Mai hinein, wenn früh und spät blühende Tulpen verwendet werden. Wer ein Rosenbeet anlegen will oder es schon besitzt, sollte Tulpen zwischen den Rosen setzen – die klassische Kombination.

Im Gegensatz zu Narzissen sollten manche Tulpenklassen immer wieder neu gepflanzt werden, weil die Überwinterung etwas mühselig ist und die Zwiebeln sich rasch „verbrauchen“. Hyazinthenzwiebeln sind in jedem Fall im Herbst aus dem Boden zu nehmen, wenn sie im nächsten Jahr nochmal blühen sollen. Sie sind nämlich eine beliebte Speise für Schnecken und andere Erdbewohner! Außerdem sind sie fäulnisanfällig. arc

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