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Sonderveröffentlichung

Main-Spessart

Das schlaue Örtchen ist ein Hightechprodukt

Dieses Trenn-WC spaltet Urin vom Spülwasser ab und verwertet dieses umweltschonend weiter. FOTO: ANDREA WARNECKE, MAG


Die Energie
Wilhelm Heimbach e.K.  Farben und Raumgestaltung
Ziegler
Bauelemente Sauer
Fliesengalerie Hartung - Meisterbetrieb Fa. Hartung GmbH
Heid Abdichtungen
Nächster Fensterbau GmbH
Kuhn Bauzentrum GmbH
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Die Hersteller von Sanitäranlagen haben ein neues Lieblingsobjekt: die Toilette. Denn in diesem Produktbereich tut sich gerade sehr viel. Die einfache Keramikschüssel, bei der man selbst noch den Deckel schließen musste, ist längst zum schlauen Örtchen mit Spa-Gefühl geworden.

Während das für viele Deutsche noch immer befremdlich klingt, sind etwa Dusch-WCs unter anderem in Japan längst Standard. Sie sind eine Mischung aus Toilette und Bidet. Sie duschen nach dem Toilettengang den Intimbereich ab. Richtung, Stärke, sogar Massage-Art und Temperatur des Wasserstrahls lassen sich oft individuell regeln und in Nutzerprofilen speichern. Anschließend wird noch warm geföhnt.

Seit einigen Jahren versuchen die Hersteller, auch Europa mit Dusch-WCs auszustatten – langsam mit Erfolg.

Inzwischen gibt es unauffällige Dusch-WCs, deren technischer Inhalt nicht von außen oder beim Blick ins Innere zu erahnen ist. So fahren sich Wasserhahn und Föhn nur bei Bedarf aus.

Auch beim Toiletten-Design hat sich einiges getan. Statt Hebel oder großer Tasten finden sich für die Spülung häufig schon Selbstauslöser oder Bewegungsmelder, wie man das etwa aus öffentlichen Gebäuden kennt. Wasser-Spartasten sind Standard.

Darüber hinaus saugen moderne Toiletten auf Knopfdruck Gerüche ab, geben ein Nachtlicht ab, öffnen und schließen den Deckel berührungslos. Insbesondere die Hygiene hat die Hersteller umgetrieben: Die WCs können ihrem Besitzer ein Zeichen übermitteln, dass die Entkalkung fällig wäre. Manche halten antibakterielles Wasser zum Spülen bereit, andere haben eine besondere Glasur, die toxisch auf viele Bakterien und Keime wirkt. mag

Sturmschäden werden oft erst später deutlich

Es gibt nach einem Sturm die unmittelbaren Schäden wie eingedrückte Fenster und sichtbar abgedeckte Dächer. Und es gibt Folgen, die erst nach Monaten deutlich werden können. Wurden etwa einzelne Ziegel nur leicht verrückt, kann es erst nach und nach durch Regen zu folgenreichen Wasserschäden kommen. Wird z.B. die Wärmedämmung des Dachs durchnässt, dämmt sie zum einen nicht mehr ausreichend, zum anderen wird sie zu einem optimalen Lebensort für Schimmelpilze. Daher rät der Verband Privater Bauherren: Spätestens beim ersten großen Regen sollten Hauseigentümer prüfen, ob sich im Haus Feuchtigkeit zeigt.

Auch der Garten sollte noch mal unter die Lupe genommen werden: Bäume, die von außen betrachtet einen Herbststurm scheinbar unversehrt überstanden haben, können auch erst im Frühjahr umkippen – als Folge des Sturms. mag

In Solarenergie investieren

Investitionen in Photovoltaik lohnen sich für private Verbraucher sowohl finanziell als auch ökologisch. FOTO: DJD/E.ON/ANWEBER - FOTOLIA
Investitionen in Photovoltaik lohnen sich für private Verbraucher sowohl finanziell als auch ökologisch. FOTO: DJD/E.ON/ANWEBER - FOTOLIA
Die Sonne liefert saubere Energie frei Haus – und schafft damit die Möglichkeit, einen großen Teil des Strombedarfs im eigenen Haushalt selbst zu decken. Die Investition in Photovoltaiksysteme (PV) lohnt sich für private Verbraucher gleich in mehrfacher Hinsicht.

Neben geringeren Energieausgaben und dem umweltfreundlichen Strom profitieren sie zusätzlich von verschiedenen Fördertöpfen und Steuervorteilen – bis hin zur garantierten Einspeisevergütung für den Teil der Solarenergie, die nicht selbst genutzt, sondern ins öffentliche Netz übertragen wird. Geregelt ist dies im „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ (EEG). Sowohl für Neubauten als auch zur Nachrüstung im Altbau gibt es geeignete Systeme.

Hausbesitzer, die entsprechende Investitionen planen, sollten sich zunächst gründlich beraten lassen. „Es gibt viele Faktoren zu bedenken“, erläutert PV-Experte Frank Danielzik vom Energieanbieter E.ON.

Um kein bares Geld zu verschenken, sollte man unbedingt vor der Montage der PV-Anlage auch mögliche Förderanträge stellen. Für Solaranlagen hat etwa die staatliche KfW Bank verschiedene zinsgünstige Programme aufgelegt. Das KfW-Programm 270 etwa eignet sich für PV-Anlagen auf Dächern oder an Fassaden vorhandener Gebäude. Der KfW-Kredit 153 ist für energieeffiziente Neubauten oder Sanierungen ausgelegt. Die Förderung für Photovoltaik beträgt dabei bis zu 3000 Euro. Bis zu 15 000 Euro werden zudem als Tilgungszuschuss gewährt. djd

Soundsysteme für die Küche

Soundsysteme fürs Musikhören in der Küche sind inzwischen häufig in Elektrogeräte integriert. Etwa in der Dunstabzugshaube oder im Kühlschrank. Eine unabhängige Anlage lässt sich aber auch unauffällig installieren, zum Beispiel direkt hinter der Sockelblende. Dafür werden ein Bluetooth-kompatibler Receiver als Empfangsmodul, zwei Exciter und ein Netzstecker hinter der Sockelleiste angebracht, erläutert die Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche.

Die Exciter, auch Körperschallwandler genannt, ersetzen die Boxen, indem sie Platten als Resonanzkörper zum Schwingen bringen. Angesteuert wird die Anlage per Bluetooth vom Smartphone oder Tablet. mag