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Sonderveröffentlichung

Main-Spessart

Den Rasen winterfit machen

Mit dem Herbst neigt sich die Gartensaison dem Ende zu. Damit der Rasen gut über den Winter kommt, braucht er Unterstützung. FOTO: NEUDORFF


Der einzelne Grashalm im Rasen gehört zu den strapaziertesten Kulturpflanzen überhaupt. Er wird getreten und abgeschnitten, steht stundenlang ungeschützt in Sonne oder Regen und muss den Platz, an dem er wächst, permanent gegen Moos und Unkraut verteidigen. Kein Wunder, dass viele Rasenflächen nach dem Sommer geschwächt sind und jetzt Hilfe brauchen.

Dies geschieht in zwei Schritten: durch zeitgerechte Düngung im frühen Herbst und durch die Aktivierung des Bodens. Dass die Halme regelmäßig mit Nährstoffen versorgt werden sollten, ist mittlerweile Basiswissen im heimischen Garten. Es empfehlen sich organische Azet Herbstrasendünger. Sie bieten die Hauptnährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium in idealer Zusammensetzung.
   

Die Gräser wachsen dann langsam und dicht in die Breite. Es muss weniger gemäht werden und der Rasen sieht dennoch besser aus. Der hohe Kaliumgehalt sorgt für stabile Gräser, die den Winter gut überstehen können. Neben der Nährstoffversorgung ist es wichtig, den Boden im Blick zu behalten. Denn dieser verdichtet sich mit der Zeit immer mehr, der Humusgehalt sinkt. In verdichtetem Boden bekommen die Wurzeln nicht genug Luft. Sie wachsen deswegen dicht unter der Oberfläche und damit genau in der Schicht, die als erstes austrocknet.

Was können Gartenbesitzer tun? Sabine Klingelhöfer vom Gartenspezialisten Neudorff: „Wir empfehlen einmal jährlich einen Bodenaktivator auszubringen, der Pflanzenkohle enthält. Diese kann in ihrem feinen Röhrensystem viel Wasser und Nährstoffe zwischenspeichern. Der Boden verbessert sich dadurch überraschend schnell, die Zahl der nützlichen Mikroorganismen steigt und organische Rückstände wie Rasenfilz werden in wertvollen Humus umgewandelt.“ txn