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Der Dorfkern hat sich ganz gewaltig verändert

     


Die Rohbauarbeiten zur Sanierung der Alten Schmiede sind abgeschlossen. FOTOS: ULRICH KIND

Am kommenden Wochenende feiert der Aidhäuser Ortsteil seine Kirchweih. Der Dorfkern im Umfeld der Kirche hat sich seit Juli gewaltig verändert. Baumaschinen prägten in den vergangenen Monaten das Ortsbild. Die Sanierung und der Umbau der Alten Schule mit Scheune, der Alten Schmiede, sowie die Neugestaltung des Kirchenumfeldes in Happertshausen ist momentan die größte Baustelle in der Gemeinde Aidhausen.

Dieses Projekt mit einem Kostenvolumen in Höhe von 3,4 Millionen Euro wird im Bayerischen Städtebauförderungsprogramm mit Mitteln des Freistaats Bayern und mit Mitteln im Rahmen der LEADER-Förderung der Leader-Aktions-Gruppe (LAG) Haßberge e. V. gefördert. Verantwortlich für die Planungen ist das Ingenieurbüro Perlett (Schweinfurt).

Im Rahmen der umfangreichen Neugestaltung des Kirchenumfeldes, bei der auch die Treppenstufen des Haupteinganges ein neues Fundament bekommen, sind an der Nordseite sieben Parkplätze vorgesehen.

Mit der grundlegenden Sanierung der Alten Schule und dem Umbau zum Gemeindehaus und Treffpunkt der Dorfgemeinschaft wird auch die seit längeren Zeitraum leer stehende historische Dorfschmiede nach grundlegender Sanierung einer neuen Nutzung zugeführt. Für dieses Projekt "HandwerkERleben", bekam die Gemeinde Aidhausen kürzlich den Förderbescheid von Wolfgang Fuchs, dem Leader-Koordinator für Unterfranken vom Amt für Enährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Bad Neustadt überreicht. Für das Projekt "HandwerkERleben" hat die Gemeinde die Trägerschaft übernommen. In Zusammenarbeit mit Christine Fesel als Projektbetreuerin vom Bürgerbüro der Gemeinde Aidhausen soll die alte Dorfschmiede zu einem neuen, attraktiven und aktiven Treffpunkt für alle Generationen entwickelt werden. Das ortsbildprägende Gebäude wird derzeit durch Mittel der Städtebauförderung mit Gesamtkosten in Höhe von rund 700 000 Euro saniert und soll im Anschluss daran mit neuem Leben erfüllt werden und so mit seinem Umfeld die Mitte des Ortes neu beleben. Die Schmiede wird durch LEADER-Mittel renoviert und mit den noch teilweise vorhandenen Werkzeugen funktionsfähig ausgestattet. Altes Handwerkswissen soll so erhalten werden, um heutigen und kommenden Generationen die Schmiedekunst praxisnahe näher zu bringen.

Die Tiefbauarbeiten der Wege sind bald abgeschlossen, die Platzflächen werden noch gepflastert. In Kürze wird der Straßenbelag der Ignatz Ziegler Straße aufgebracht, der Einbaufertiger steht schon bereit.

Das Gasthaus „Zun Schmittbrunnen“ hat heuer 30-jähriges Bestehen. Im März 1990 wurde die familiär geführte Gaststätte eröffnet. Wegen Corona kann in diesem Jahr keine Jubiläumsfeier stattfinden. Man ist allerdings optimistisch, diese in 2021 nachholen zu können. Zur „Kirchweih daheim“ bietet das Gasthaus „Zum Schmittbrunnen“ am Kirchweihwochenende, am Samstag (14.11.) ab 17 Uhr und Sonntag (15. 11) ab 11 Uhr verschiedene Gerichte von der Speisekarte zum Abholen an. Vorbestellung unter (09523) 7416. (uk)

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