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Sonderveröffentlichung

Haßberge

Die neuen IT-Berufe

Um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden, wurden die Ausbildungsordnungen von IT-Berufen überarbeitet und modernisiert. FOTO: GETTY IMAGES

1997 wurden die vier IT-Berufe Fachinformatiker, IT-System-Elektroniker sowie Informatik- und IT-System-Kaufmann neu eingeführt. Seitdem sind mehr als 300000 Fachkräfte ausgebildet worden. Der Fachinformatiker zählt inzwischen zu den Top-10-Berufen in der Rangliste der Ausbildungsberufe nach Neuabschlüssen.

In den vergangenen 23 Jahren ist viel passiert: Technische Neuentwicklungen in den Bereichen Hard- und Software, die zunehmende Digitalisierung von Arbeits- und Geschäftsprozessen sowie die wachsende Bedeutung von Datenspeicherung, Datenübertragung und IT-Sicherheit haben direkte Auswirkungen auf die Arbeitswelt.

Um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden, wurden die Ausbildungsordnungen überarbeitet und modernisiert. Sie gelten ab 1. August.

- Dem angehenden Fachinformatiker stehen nun vier Fachrichtungen zur Wahl: Anwendungsentwicklung, Systemintegration und – neu – Daten- und Prozessanalyse sowie Digitale Vernetzung.
- Für den IT-System-Elektroniker wurden vor allem die elektrotechnischen Inhalte überarbeitet.
- Der Kaufmann für Digitalisierungsmanagement (bisher: Informatikkaufmann) managt die Digitalisierung von Geschäftsprozessen auf der operativen Ebene.
- Beim Kaufmann für IT-System-Management (bisher: IT-System-Kaufmann) liegt der Schwerpunkt auf dem Angebot und der Vermarktung von IT-Dienstleistungen sowie der Administration von IT-Systemen. tt