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Sonderveröffentlichung

Schweinfurt

Echte Grillfans sprechen BBQ-Sprache

Beim „Searing“ entstehen durch den Kontakt des Grillguts mit heißem Eisen das typische Grillmuster und zusätzliche Aromen. FOTO: DIE KOHLE-MANUFAKTUR


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Der Grill mausert sich immer mehr zur Outdoorküche, in der sich Grillbegeisterte mit ausgefallenen Rezepten und Garmöglichkeiten verwirklichen. Grillen bedeutet schon lange mehr als das Garen von Lebensmitteln über dem offenen Feuer; die Möglichkeiten für Grillfans sind nahezu unendlich.

Besonders in den USA hat Barbecue (BBQ) einen hohen Stellenwert, sodass vor allem englische Begriffe die Grillkultur und deren Methoden prägen. Der dabei entstandene BBQ-Slang ist für Laien teilweise nur schwer verständlich. Was hat es zum Beispiel mit den „Wood Chips“ auf sich und wofür steht der Begriff „Long Job“? Die Kohle-Manufaktur klärt auf.

Obwohl die Worte Grillen und Barbecue oft synonym benutzt werden, haben sie ursprünglich verschiedene Bedeutungen. Der Unterschied liegt in der Garmethode: Beim Grillen werden kleine Stücke Fleisch bei etwa 200 bis 300 Grad Celsius direkt über der Glut gegart. Im Gegensatz dazu werden beim Barbecue größere Fleischstücke, etwa eine ganze Rinderbrust, in 100 bis 130 Grad Celsius heißem Rauch schonend gegart.

Teil der Lebenskultur

In den Südstaaten der USA ist das BBQ ein Teil der Lebenskultur und trägt zum Gemeinschafts- und Identitätsgefühl der Menschen bei. Besonders die Zeit, die Menschen aller Schichten dabei miteinander verbringen, steht im Vordergrund. Unter echten Barbecue-Fans hat sich dabei ein eigener Grill-Slang entwickelt.

Der Begriff „Long Job“ umschreibt das langsame Garen über mehrere Stunden auf dem Grill oder im Smoker bei niedriger Temperatur. Besonders für große Fleischstücke, die erst nach einer langen Garzeit besonders saftig und zart werden, bietet sich diese Garmethode an.

Beim „Searing“ wird das Grillgut kurz mit sehr heißem Metall in Kontakt gebracht. Dadurch entsteht das bekannte Grillmuster auf dem Fleisch und eine knusprige Kruste an den Stellen, die das Metall berührt haben. Das Searing verleiht dem Grillgut zusätzliche Aromen und die dunkle Grillmarkierung lässt es noch appetitlicher aussehen.

„Wood Chips“ sind kleine Holzstücke, die beim indirekten Grillen auf die glühende Kohle gelegt werden und von dort aus ihr Aroma verbreiten. Praktisch ist dies besonders bei raucharmen Briketts. Mit Hilfe der Wood Chips wird dem Grillgut ein rauchiges Aroma verliehen, ohne dass es sich mit dem sonst üblichen Brikett-Qualm vermischt. Counterpart

Orangensaft überholt Apfelsaft

Sie liefern sich seit Jahren ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Gunst der Verbraucher. Jetzt hat nach sechs Jahren der Orangensaft wieder die Nase vorn und den Apfelsaft verdrängt, meldet der Verband der Deutschen Fruchtsaft-Industrie.

Statistisch gesehen hat 2018 jeder Einwohner in Deutschland 7,4 Liter O-Saft getrunken, gefolgt von 7 Litern Apfelsaft. Mit deutlichem Abstand folgt Multivitaminsaft mit 3,9 Litern und Traubensaft mit einem Liter.

Deutschland gilt als Fruchtsaft-Weltmeister. Die Spitzenposition im Pro-Kopf-Konsum von 31,5 Litern konnte 2018 gegenüber Norwegen (23,1 Liter) noch ausgebaut werden. Es folgen Österreich (21,8 Liter) und die USA (21,3 Liter). mag

Giftige Mitbringsel: Vorsicht bei Gewürzen und Schmuck

Die Samen der Paternostererbse enthalten eines der stärksten Pflanzengifte weltweit – die Erbse sieht roten Pfefferkörnern sehr ähnlich. FOTO: CVUA KARLSRUHE, TMN
Die Samen der Paternostererbse enthalten eines der stärksten Pflanzengifte weltweit – die Erbse sieht roten Pfefferkörnern sehr ähnlich. FOTO: CVUA KARLSRUHE, TMN
Wer Gewürze als Urlaubsmitbringsel auf einem Basar oder an einem Souvenirstand kauft, sollte vorsichtig sein. Denn in Gewürzmischungen aus exotischen Ländern können sich giftige Samen befinden, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).

Ein Beispiel ist die Paternostererbse, deren Samen Abrin enthalten – eines der stärksten Pflanzengifte der Welt. Das Problem: Die roten Paternostererbsen fallen in einer bunten Pfeffermischung kaum auf.

Doch bereits ein Samen kann bei Erwachsenen schwere Vergiftungen auslösen. Durchfall, Erbrechen, Krämpfe, Lähmungen, Nieren- und Kreislaufversagen sind mögliche Folgen. Bei Kindern kann die Erbse sogar tödlich sein, wenn sie zerkaut und dadurch das Abrin in entsprechender Dosierung geschluckt wurde.

Die Experten warnen zudem vor Schmuck aus Naturperlen, also aus Samen oder Hülsenfrüchten. Denn auch beim Tragen von solchen Erinnerungsstücken gehen Urlauber unter Umständen ein gesundheitliches Risiko ein. tmn

Übergewicht bei Kindern

Übergewicht kann Kinder und Jugendliche anfälliger für gesundheitliche Probleme machen. Eine neue Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt Eltern und Lehrern Tipps, wie sich Übergewicht beim Nachwuchs vermeiden lässt. Auf der Webseite finden sich u.a. Hinweise zu Essen und Trinken und zu Bewegung im Alltag. tmn

Mit Musik läuft es sich besser

Keine Trainingseinheit ohne Playlist: So geht es vielen Hobbysportlern. Und das ist grundsätzlich nicht falsch, sagt Prof. Ingo Froböse, Leiter des Zentrums für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln. Studien hätten gezeigt, dass sich Musik tatsächlich positiv auf die sportliche Leistung auswirkt.

Das gilt vor allem für Sportarten mit einem zyklischen Rhythmus – Joggen oder Fahrradfahren zum Beispiel. „Die Musik wirkt wie eine Art Ablenkung, welche die Aufmerksamkeit des Läufers nicht auf die Anstrengung, sondern auf die Reize der Umwelt lenkt und eine positive Stimmung hervorruft“, sagt Froböse. mag