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Eigenes Bad für Kinder

Neutrale Farben machen ein Kinderbad zeitlos – so gefällt es auch Teenagern noch. FOTO: VEREINIGUNG DEUTSCHE SANITÄRWIRTSCHAFT (VDS)/TMN  

Ein Kinder-Bad ist der neueste Trend beim Hausbau. „Einen Knaller“ nennt selbst Bauexperte Christoph Windscheif vom Bundesverband Deutscher Fertigbau diese Entwicklung.

Erwartet hat das keiner der Experten – klar, es gibt in vielen Häusern immer schon ein zweites Badezimmer, was für Gäste oder auch mal zum Ausweichen vorgesehen ist. Oder einen kleinen Raum mit extra Waschbecken und Toilette, oder Dusche. Aber ein zweites vollwertiges Badezimmer in kleineren Wohnungen mit unter 100 Quadratmetern Fläche – das war bislang nicht üblich.

Wer aktuell neu gebaute Wohnungen besichtigt, findet genau das. Auch in vielen Einfamilienhäusern sind zwei Bäder üblich, die im Alltag vollwertig genutzt werden. Windscheif spricht von einer strategischen Überlegung der Bauherren: „Man plant das Bad für die Eltern und daneben das Schlafzimmer.“ Ein zweites Bad etwas weiter weg wird dann den Kindern zugesprochen.

Im Alltag, vor allen am Morgen von Schul- und Arbeitstagen, wird dieser Raum besonders intensiv genutzt. Statt Schlangestehen, Gemotze und Gedrängel teilen sich Eltern und Kinder auf und federn so Spitzenzeiten für das Bad ab.

So hat für Jens Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), ein zweites Bad auch bei einer insgesamt kleineren Wohnfläche seine Berechtigung: „Wenn man sich weniger Wohnraum leisten kann, stellt man sich auch bewusster die Frage, von welchen Bereichen man wirklich mehr braucht – und worauf man eher verzichten kann.“ tmn


Notdienste sollte man kennen

Manche Notdienste stellen gerade an Wochenenden sehr teure Rechnungen. Teils verlangen sie über 1000 Euro etwa für eine Türöffnung, warnt die Verbraucherzentrale Schleswig- Holstein. Es lohnt sich daher, vorab seriöse Anbieter zu recherchieren – also etwa Freunde oder die Hausverwaltung zu fragen, wer seriös auch außerhalb der Geschäftszeiten hilft, falls man sich aussperrt oder das Wasserrohr bricht. Die Nummer sollte man für den Notfall abspeichern. Bevor man eine Firma beauftragt, sollte man am Telefon die Gesamtkosten erfragen – und vor Ort eine Rechnung verlangen. tmn

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