Ein Weihnachtsbaum für Omas Grab Image 1
Sonderveröffentlichung

Kitzingen

Ein Weihnachtsbaum für Omas Grab

Grabschmuck mit Engel: Bundesweit werden seit Jahren immer häufiger Gestecke ausgesucht, in die kleine Herzen oder Engelchen eingearbeitet sind. FOTO: GDF, BONN


Grabmale Brumme Stein & Design GmbH
Bestattungen Göggler
Bestattungsinstitut Walther
Türke Grabdenkmäler GmbH
Bestattungen Ott
Zu den Weihnachtsfeiertagen wird der Verlust eines geliebten Menschen oft besonders schmerzlich wahrgenommen. Opa oder Oma sind vielleicht nicht mehr da, obwohl sie letztes Jahr noch mit an der festlich gedeckten Tafel saßen. Vielen Trauernden hilft jetzt der Besuch auf dem Friedhof und das Ablegen von weihnachtlichem Grabschmuck.

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Die Familie kommt zusammen, Geschenke und Erinnerungen werden ausgetauscht. Wenn jemand fehlt, fällt das jetzt besonders ins Gewicht, weiß Karoline Heiser, Friedhofsgärtnerin aus Trier. „Viele Hinterbliebene nutzen die Zeit rund um die Feiertage, um die Gräber festlich zu schmücken. Dadurch beziehen sie die Toten ins Fest mit ein, und das lindert den schmerzlichen Verlust.“

Bei der Wahl des Grabschmucks ist meistens der persönliche Geschmack ausschlaggebend. Doch es gibt auch einige regionale Vorlieben, erklärt die Friedhofsgärtnerin. Im süddeutschen Raum werden zum Beispiel häufig weihnachtlich dekorierte Mini-Christbäume auf die Friedhöfe mitgenommen. In Niedersachsen oder Bremen sind es eher mit immergrünen Zweigen dekorierte Christrosen im Topf.

Bundesweit werden seit Jahren außerdem immer häufiger Gestecke ausgesucht, in die kleine Herzen oder Engelchen eingearbeitet sind. Aber auch Schalen mit schönen, winterharten Pflanzen sorgen für farbenfrohe Abwechslung an graukalten Tagen. Die Natur ist im Winter zwar nicht ganz so großzügig wie im Frühjahr, doch wirken zarte Blüten von Zaubernuss, Duft-Schneeball oder Winterjasmin inmitten von Frost und Schnee oft wie ganz besondere Geschenke. Und kaum etwas lässt die weihnachtliche Stimmung besser aufkommen als rote Beeren vor dunkelgrünem Laub, die in dieser Kombination bei der Stechpalme oder Strauchmispel zu finden sind. Auch Gaultherien reihen sich mit ihren kräftig rot leuchtenden Scheinbeeren in die Liste der Pflanzen ein, die wunderschön aussehen und außerdem noch sehr robust sind.

Übrigens: Selbst wenn man nach Weihnachten ein paar Tage lang nicht den Friedhof besuchen kann, muss man kein schlechtes Gewissen haben: Die Pflanzen auf dem Grab benötigen jetzt kaum Wasser. Und das, was sie brauchen, erhalten sie in dieser Zeit aus der Natur. Falls der Boden gefroren ist, nützt das Gießen ohnehin nichts, da das Wasser die Wurzeln erst gar nicht erreicht. Der Frost ist für die Pflanzen wie absolute Trockenheit. Ist diese Periode vorbei, darf – sofern es nicht stark regnet – gerne wieder zur Gießkanne gegriffen werden. GdF

Steinmetz: einfühlender handwerklicher Gestalter

Der Beruf Steinmetz- und Steinbildhauer kann für sich in Anspruch nehmen, zu den Ältesten der Menschheit zu gehören. Heute handelt es sich um einen modernen Handwerksberuf in dessen Zentrum der Naturstein steht.

Noch heute basieren die Arbeiten der Steinmetze auf den traditionellen Techniken der Steinbearbeitung und gleichzeitig beeinflussen moderne und zeitgemäße Bearbeitungsmethoden das vielfältige Berufsbild.

Hohe gestalterische Anforderungen verlangen Kreativität, hohe Kompetenz und Fingerspitzengefühl.

Es ist daher auch nicht verwunderlich, wenn dieses Berufsbild zu Recht von Stolz und
Anmut fürs Detail umgeben ist.

In der Fertigung von Grabzeichen ist der Steinmetz einfühlender handwerklicher Gestalter und gleichzeitig kompetenter Berater für die Hinterbliebenen.

Grabmale individuell und persönlich gestalten

Steinmetze und Steinbildhauer gestalten Grabmale individuell und persönlich. Darüber hinaus fühlen sie sich für den Friedhof – den Ort der Trauer und Erinnerung – verantwortlich und engagieren sich für eine nachhaltige Entwicklung und die Erhaltung dieser wichtigen Gedenkorte in unserem Kulturkreis. BDS