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Würzburg

Einkaufen in Corona-Zeiten Darauf sollten Kunden achten

In Zeiten von Corona sollte man beim Einkaufen bestimmte Regeln beachten wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. FOTOS: GETTY IMAGES

Die Möglichkeit, sich beim Einkaufen oder an anderen Stellen im öffentlichen Raum mit dem Coronavirus zu infizieren, ist nach wie vor gegeben. Denn beim Einkaufen treffen wir auf viele Menschen, die wir nicht kennen. Auch wenn die Infiziertenzahlen sinken, ist es durchaus möglich, dass wir im Supermarkt oder bei der Post auf infizierte Menschen treffen.
      

Beim Einkaufen kommt man kaum umhin, den Einkaufswagen, die Griffe von Kühlschränken und Tiefkühltruhen oder auch Geld beziehungsweise das Kartenlesegerät zu berühren. Wichtig ist daher gute Handhygiene nach dem Einkauf. Denn laut dem Robert Koch-Institut (RKI) ist eine Schmierinfektion über Oberflächen und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Das RKI geht jedoch davon aus, dass die Tröpfcheninfektion (also die Übertragung des Virus durch Speichel beim Husten oder Niesen) der Hauptübertragungsweg ist. Daher: beim Einkauf unbedingt einen Mundschutz vor dem Gesicht tragen.
       

In immer mehr Läden heißt es zurzeit: „Bitte mit Karte bezahlen“. Der Verzicht auf Bargeld soll Kunden und Verkäufer schützen. Denn rein theoretisch ist es möglich, sich über Banknoten mit dem Coronavirus zu infizieren. Ob die Virusmenge auf Geldnoten und Münzen für eine Infektion überhaupt reicht, ist aber unklar. Virologen gehen davon aus, dass Geld kein besonderes Ansteckungsrisiko darstellt.
      

Mit Kreditkarte zu bezahlen soll Kunden und Verkäufer schützen. Denn theoretisch ist es möglich, sich über Banknoten mit dem Coronavirus zu infizieren.
Mit Kreditkarte zu bezahlen soll Kunden und Verkäufer schützen. Denn theoretisch ist es möglich, sich über Banknoten mit dem Coronavirus zu infizieren.

Auch wer mit Karte bezahlt, kommt um Berührungen nicht umhin: Er muss die Geheimnummer eingeben oder mit einem Stift oder dem Finger unterschreiben. Nur beim vollständig kontaktlosen Bezahlen mit Karte oder Smartphone können keine Viren oder Bakterien übertragen werden.
        

So helfen Geschäfte, das Risiko zu minimieren
Die Ladeninhaber lassen nur noch eine bestimmte Anzahl von Kunden in den Laden, um zu vermeiden, dass das Gedränge zu groß wird und der empfohlene Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. In Corona-Zeiten nicht angebracht, obwohl sonst sehr sinnvoll: Eigene Behälter bei der Wurst- oder Käsetheke befüllen lassen oder den Kaffee im eigenen Thermobecher mitnehmen. Geschäfte haben zum Schutz von Kunden und Verkäufern Abstandsmarkierungen am Boden angebracht und Plexiglasscheiben vor den Kassen installiert. Quelle: oekotest.de


Corona-Regeln beim Einkauf

- Erstellen Sie einen Einkaufsplan und überlegen Sie genau, was Sie die nächsten Tage benötigen. So müssen Sie nicht jeden Tag aufs Neue losziehen
- Kaufen Sie nicht zu Stoßzeiten ein. Um die Mittagszeit und kurz nach Feierabend sind die Läden meistens besonders voll
- Halten Sie, sofern möglich, den empfohlenen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern ein
- Bringen Sie eine eigene Tasche mit
- Nehmen Sie unverpacktes Obst und Gemüse nur in die Hand, wenn Sie es kaufen wollen
- Auf Riechtests bei frischem Obst vorsichtshalber verzichten
- Fassen Sie sich während und nach dem Einkaufen nicht ins Gesicht, bis sie Ihre Hände gründlich gewaschen haben
- Desinfizieren Sie nach Möglichkeit Ihre Hände, wenn Sie den Einkaufswagen zurückgestellt haben. So vermeiden Sie es, Viren auf das Lenkrad des Autos oder den Fahrradlenker zu übertragen
- Zu Hause sollten Sie als Erstes Ihre Hände gründlich waschen
- Doppelt hält besser: Waschen Sie die Hände nach dem Ausräumen der Einkaufstaschen am besten nochmals
- Waschen Sie Obst und Gemüse gründlich vor dem Verzehr Quelle: oekotest.de