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Sonderveröffentlichung

Kitzingen

Etwashäuser Kirchweih

Mit viel Blumen und Gemüse schmückt die Burschenschaft die Festwagen, wie hier der von Georg Günther gesteuerte Bulldogg. FOTO: HARTMUT HESS

vom 11. bis 20. Oktober 2019 – Verkaufsoffener Sonntag, 13. Oktober
   

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Der Oktober ist da und im der Großen Gärtnervorstadt Etwashausen steht wieder der Ausnahmezustand ins Haus. Dann werden wieder Tradition und Brauchtum hochgehalten und die Gärtner feiern ihre Kerm und auch eine Art Erntedankfest nach einem ordentlichen Gartenbaujahr. „So sind wir seit 1904“, lautet der Wahlspruch der Gärtner und sie feiern gerne zusammen mit den Gästen.  

„So sind wir seit 1904“

Die Kerm startet am Freitag, 11. Oktober, um 17 Uhr mir dem Aufstellen des Kirchweihbaums vor der Kreuzkapelle. Dazu sorgen die Großlangheimer Musikanten für gute Unterhaltung und die Etwashäuser servieren Bremser und deftige Speisen.

Über die Kirchweihtage haben die Etwashäuser und ihre Gäste dann die Gelegenheit zum Kirchweihessen im des Gasthäusern, Walfisch, Körbla und Bayernheim.

Zwei Jubiläen stehen im Mittelpunkt

Der harte Kern der Burschenschaft, von rund 20 Leuten hat wochenlang an den Motivwagen gewerkelt und zusammen mit den Mitgliedern der Etwashäuser Männerfront werden am Samstag die Wagen geschmückt. „Wir werden heuer auf dem Blumenwagen und dem Gemüsewagen zwei große Jubiläen thematisieren“, informiert Kirchweihpräsident und Burschenschafts-Vorsitzender Markus Volbers. Denn die traditionsreiche Gartenbaugruppe Etwashausen mit ihrem Obermeister Heinrich Lang kann heuer ihr 125-jähriges Jubiläum feiern. Die Gärtner prägen und prägten Etwashausen wie kein anderer Berufsstand und Gemüse, Salate oder Zierpflanzen made in Etwashausen sind Verkaufsschlager in einer Zeit von immer mehr qualitätsbewussten Verbrauchern.

Das zweite Jubiläum ist das 100-jährige Bestehen der Warenbezugsgenossenschaft der Gärtner, die eine wichtige Institution ist für die Wettbewerbsfähigkeit der Gärtner.

Bevor der Umzug beginnt, machte sich eine Etwashäuser Delegation um 12.30 Uhr auf um über die Alte Mainbrücke zu laufen und mit den Kolping-Musikern Oberbürgermeister Siegfried Müller und den Kitzinger Hofstaat abzuholen. Der Festzug wird traditionell vom Gansträger angeführt, diese Rolle füllt Niklas Conrad heuer zum zweiten Mal aus.

Der Festzug setzt sich am Sonntag um 13.30 Uhr am Barthelsturm in der Flugplatzstraße in Bewegung, schlängelt sich von dort in die Mainbernheimerstraße und die Schwarzacherstraße und auf dem Areal der ehemaligen Aral-Tankstelle macht der Umzug Halt. Mit ihrem Anführer Stefan Neubert schreiten dann die Ausgräber daran, die Kirchweihfässer auszugraben. Dann ist die Kerm offiziell eröffnet und zur Belohnung werden den Ausgräbern Maßkrüge voller Bremser und Bier gereicht. Vorreiter Thomas Günther verkündet hoch zu Ross den Prolog und seine Ansprache sowie viele weitere Geschichten aus dem Gärtnerdorf sind dann im Generaler nachzulesen, der am Sonntag verkauft wird. Thomas Günther wird besonders dem Walfisch-Wirt Uwe Semmler ein Ständerle darbieten, gilt er doch als der letzten Mohikaner unter den Gastwirten in Etwashausen.

Der Umzug zieht dann in die Richthofenstraße weiter und wendet dann an der Farbmühle. Von dort ziehen die Fußgruppen, Motivwägen und Musikkapellen wie der Kolping-Musikkorps zurück zur Kronenkreuzung, wo die Amtszeit der Gärtnerkönigin Nina Markert zu Ende geht. Kitzingens Hofrat Walter Vierrether darf natürlich bei der Krönungszeremonie der neuen Gärtnerkönigin nicht fehlen.

Nach dem Umzug laden die Gärtner die Prominenz wie Siegfried Müller zum Kirchweihtanz vor der Kreuzkapelle ein, während die jungen Burschen knackig frisches Gemüse und Salate direkt von den Kirchweihwägen herunter verkaufen.

Am Montag treffen um 18 Uhr treffen sich die Gärtner dann in der Kreuzkapelle zum Kirchweihgottesdienst und anschließend zum Dämmerschoppen im Bayernheim zum Dämmerschoppen.

Schubkarrenrennen

Während der zehn Tage dauernden Kirchweih läuft der Rummelplatzbetrieb am Bleichwasen und den Schlusspunkt der Kirchweih bildet das Schubkarrenrennen am 20. Oktober ab 14 Uhr im Schatten des Barthelsturms. hhe