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Fondue lässt sich in Ruhe vorbereiten

Unverzichtbar bei einem Fleisch-Fondue sind die Saucen. FOTO: SIMON+KIM, LUZERN/FONA VERLAG/TMN  

Zu Hause entspannt und genussvoll mit der Familie schlemmen? Das ist möglich – mit Fondue. Man spießt sich etwas auf die Gabel, steckt es in den Topf, und dabei wird geredet, gelacht und genossen. Die klassischen Grundzutaten sind Fleisch oder Käse, auch Fisch und Gemüse sind möglich. Damit der Fondue-Abend gemütlich wird, steht der hitzebeständige Topf mit Öl oder Brühe auf einem Stövchen und wird über offener Flamme erwärmt. Für das Feuer sorgt ein Brenner, der mit Spiritus oder mit Brennpaste befüllt wird.

Wer kein Feuer auf dem Tisch haben möchte, kann auch einen Elektrobrenner nutzen. „Öl brät das Fleisch gut durch und lässt es knusprig werden“, so die Münchner Kochbuchautorin Tanja Dusy. Die Brühe hingegen ist fettärmer und damit gesünder. „Bei Fondue mit Öl hängen anschließend Essensgerüche lange in der Wohnung, bei einem Fondue mit Brühe eher nicht“, erklärt der Kochbuchautor Lucas Rosenblatt aus Meggen in der Schweiz. Welches Fleisch zum Fondue-Abend am besten passt, ist Geschmackssache. „Rind, Lamm, Huhn, Wild – alles ist möglich“, sagt Dusy. Wer mag, tischt mehrere Fleischsorten auf. Pro Person sollte man etwa 200 bis 300 Gramm einkalkulieren. Das i-Tüpfelchen bei Fleischfondue sind Saucen. Dusy schlägt etwa eine Remoulade mit Sellerie oder ein Paprika-Nuss-Dipp vor. Rosenblatt setzt auf Feta-Paste, Tomaten-Aprikosen-Relish oder cremigen Dörrtomaten-Pesto. Für Letzteres werden zehn Dörrtomaten in Öl, ein Bund Basilikum und zwei Knoblauchzehen kleingeschnitten. Das Gemisch nun mit zwei Esslöffeln Olivenöl im Cutter nicht zu fein hacken. Anschließend die Masse mit Cayennepfeffer würzen und je zwei Esslöffel Mayonnaise und Magerquark unterrühren.

Fondue schmeckt auch mit Gemüse, das mit einem Teig ummantelt ist. Dusys Rezept für vier Personen: Je 200 Gramm Pastinaken, Möhren, Brokkoli, Steckrübe und Rosenkohl putzen, waschen beziehungsweise schälen und in drei Millimeter große Stücke schneiden.

Gemüse nach Sorten getrennt nacheinander in kochendem Salzwasser drei bis fünf Minuten bissfest garen. Mit einem Schaumlöffel herausheben, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Dann trocken tupfen und auf einer Platte anrichten. Für den Teig drei Esslöffel Butter zerlassen und zwei Eier trennen. Einen halben Teelöffel Kümmelsamen mit einem großen Messer hacken und mit 300 Gramm Mehl, einem Viertel Teelöffel Kurkumapulver, anderthalb Teelöffel Salz sowie reichlich Pfeffer und Muskat mischen. 300 Milliliter helles Bier nach und nach dazu gießen und alles mit dem Schneebesen glatt rühren. Zwei Eigelbe und flüssige Butter unterrühren und den Teig etwa 30 Minuten quellen lassen. Dann zwei Eiweiße mit einer Prise Salz mit den Schneebesen des Handrührgeräts steif schlagen und unter den Bierteig heben. Je zwei bis drei Gemüsestücke auf eine Fondue-Gabel spießen, durch den Teig ziehen, abtropfen lassen und im heißen Fett ausbacken. Salzen, pfeffern und genießen – etwa mit einer Sellerie-Remoulade, wie Dusy empfiehlt.

Beliebt ist auch Käse-Fondue, vor allem in der Schweiz ein Klassiker. Dabei wird geschmolzener Käse zusammen mit Brot oder Kartoffeln gegessen. An Käsesorten eignen sich Gruye`re, Appenzeller und Emmentaler. Pro Person sollten Gastgeber mit 200 Gramm Käse kalkulieren, rät Rosenblatt. tmn


Was tun bei Sodbrennen?

Ein brennender Schmerz hinter dem Brustbein, Magendrücken, häufiges Aufstoßen, teils mit Säure oder Speisebrei: Das sind Anzeichen für Sodbrennen. Dabei fließt Magensäure in die Speiseröhre zurück. Der beste Rat ist immer noch, vor allem abends auf zu reichhaltiges Essen zu verzichten. Zudem rät die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) dazu, mit leicht erhöhtem Oberkörper zu schlafen.

Auch am Tag kann Sodbrennen auftreten. Mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt und gut gekaut sind dann besser als große. Sind die Schmerzen schon da, helfen Hausmittel, etwa ein Glas lauwarmes Leitungswasser. Das verdünnt den Magensaft und senkt dadurch den Säuregehalt. Ähnlich wirken ein Glas Milch oder ein Glas mit aufgelöstem Natron. Kaugummi kauen regt den Speichelfluss an und verdünnt die Magensäure. mag

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