Klein, aber oho: Frankenwinheim hat viele Vorzüge Image 1
Sonderveröffentlichung

Schweinfurt

Klein, aber oho: Frankenwinheim hat viele Vorzüge

Eine lebendige Gemeinde mit freundlichen Menschen ist Frankenwinheim. Das zeigt sich nicht nur beim Umzug zum alljährlichen Weinfest, wie hier. FOTO: STEFAN POLSTER

Raiffeisenbank Frankenwinheim und Umgebung eG
43. Weinfest Frankenwinheim
Sperling Baugeschäft
Treppenstudio Kleedärfer
Michael Schmitt
Fränzis Reiseladen
Dittmann Armin
Helbig Bestattungen GmbH
Klein, aber oho: Frankenwinheim ist mit knapp 1000 Einwohnern die zweit kleinste eigenständige Gemeinde im Landkreis Schweinfurt. Die im Tal der Weidach gelegene Weinbaugemeinde, zu der Brünnstadt als Ortsteil gehört, kann in vielen Dingen punkten.

Da ist etwa die günstige Lage mit der Nähe zu den Städten Schweinfurt, Würzburg und auch Bamberg, welche die Attraktivität Frankenwinheims hebt. Beliebt als Wohnort ist die Gemeinde: Von 18 neu ausgewiesenen Bauplätzen im Gebiet „Am Schloßgarten“ sind bereits 14 reserviert. Auch in Brünnstadt entstehen vier Plätze.

Die vielen Vereine sorgen für eine lebendige Gemeinschaft

Dazu nennt Bürgermeister Fröhlich den Zusammenhalt, der in der Gemeinde großgeschrieben wird. Er hebt die lebendige Dorfgemeinschaft hervor, für die viele Vereine sorgen. Fast 30 Vereine und Gruppierungen gestalten das Gemeindeleben mit. Viele Feste und Veranstaltungen werden erfolgreich gestemmt, allen voran das Frankenwinheimer Weinfest Ende Juli. Auch das Backofenfest in Brünnstadt alljährlich am zweiten Juli-Sonntag ist ein gern besuchtes Fest.

Die Jugend wird gut in die Gemeinschaft eingebunden, sei es in der Feuerwehr, bei der KLJB, bei den Musikkapellen, im Sportverein oder im Tanzsportclub.

Das Begegnungszentrum ist Beleg guter Zusammenarbeit

Auch die Zusammenarbeit zwischen politischer Gemeinde und Kirchengemeinde funktioniert hervorragend. Ein Beispiel dafür ist das Begegnungszentrum St. Johannes. Es wird für kirchliche und politische Veranstaltungen genutzt, so wie für die regelmäßigen Treffen unserer Seniorengemeinschaft. Aber auch Jugendräume sind hier untergebracht.

So ist es Bürgermeister Fröhlich um die Zukunft seiner Gemeinde nicht bange. „Mit Freude sehe ich, dass unser Dorf jungen Familien Heimat ist und bleiben soll. Hier spielt die gewährleistete Grundversorgung mit Metzger, Bäcker, Gaststätte und Kindergarten in Frankenwinheim eine große Rolle. Dazu können unsere Schüler im nahe gelegenen Gerolzhofen die Schulen besuchen.“

Das Radwegenetz in Richtung Volkach zum Mainradweg, aber auch die Verbindung zum Steigerwald als Naherholungsgebiet wird gut angenommen. Die gepflegte Landschaft mit ihren Weinbergen rund um das Dorf lädt zu Spaziergängen ein.

Eine berühmte Persönlichkeit hat der Ort hervorgebracht: Fürstbischof Rudolph von Scherenberg wurde 1401 in Frankenwinheim geboren. Ihm zu Ehren ist der Scherenbergsaal und eine Straße benannt, sowie die Scherenbergmedaille für verdiente Persönlichkeiten.

Nachbarschaftshilfe

Was der Bürgermeister besonders an seiner Heimat mag: „Ich schätze die Menschen hier, für die Gemeinschaft, Nachbarschaftshilfe und das Aufeinander zugehen eine Selbstverständlichkeit ist. Ich wünsche uns, die wir unsere Heimat lieben, weiter viel Freude an unserer erhaltenswerten Region“.
- www.frankenwinheim.de
  

Brünnstadt feiert am Backofen

Zum Backofenfest in Brünnstadt backen die Frauen Brot und Kuchen frisch im Gemeindeofen. FOTO: POLSTER
Zum Backofenfest in Brünnstadt backen die Frauen Brot und Kuchen frisch im Gemeindeofen. FOTO: POLSTER
Das Backofenfest gilt im 220 Einwohner zählenden Ortsteil Brünnstadt als Höhepunkt. Seit 1998 wird Anfang Juli am Platz in der Ortsmitte gefeiert. In den Tagen zuvor schürt die Dorfgemeinschaft den historischen Backofen an, um zum Fest frisches Brot, oder Käseplotz aus dem Holzofen, anzubieten. Diesen Genuss schätzen die Gäste. In diesem Jahr wird das Fest am 12. Juli gefeiert.

Das Dorf ist geprägt von der katholischen Filialkirche St. Bonifatius. Nicht weit davon entfernt wacht das 1745 errichtete Standbild des Heiligen Wendelinus über den Platz, an dem im Sommer gefeiert wird.

Ein winterliches Erlebnis für groß und klein ist das Brotzeitfeuer, zu dem alljährlich im Februar im Hörnauer Wald geladen wird. Dazu kommen meist auch viele Menschen aus den Nachbargemeinden. Der Brauchtum soll an die Fronarbeit der Brünnstädter Bürger im Hörnauer Wald erinnern, die früher geleistet wurde. ast