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Sonderveröffentlichung

Schweinfurt

Fünf Olivenöle im Test auf Platz eins

Drei Olivenölen bescheinigen die Tester Feinschmeckerqualität. FOTO: CHRISTIN KLOSE, MAG

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Die Hersteller von Olivenöl achten nicht nur auf guten Geschmack, sondern inzwischen mehrheitlich auch auf Schadstoffe und die richtige Kennzeichnung auf dem Etikett. 28 Olivenöle aus der höchsten Güteklasse hat die Stiftung Warentest unter die Lupe genommen.

Wie lautet das Ergebnis?

Noch nie schnitten so viele Olivenöle gut ab. Neun Mal vergaben die Warentester das Prädikat «gut» und können damit jedes dritte Olivenöl der Güteklasse «nativ extra» empfehlen. Fünf Produkte teilen sich den ersten Platz. Dazu zählen Aldi Süd Bio (6,15 Euro/Liter), Lidl Primadonna Bio (6,20 Euro/Liter), Bertolli Gentile und Bertolli Originale (beide 8,60 Euro/Liter) sowie dem reinen Geschmackssieger Castillo de Canena (Bio-Öl für 45 Euro/Liter). Dem gegenüber stehen zwei mangelhafte Produkte, während sich im Mittelfeld 14 Öle als «befriedigend» und drei als «ausreichend» einsortieren.

Gutes Öl sollte eine Mischung aus intensiven Noten von Gras und Tomatenstrauch, grünem Apfel und grünen Blättern enthalten, leicht nach Mandel, Paprika oder Banane schmecken und mittelbitter und mittelscharf sein.

Was gibt es zu bemängeln?

Beide mit mangelhaft bewerteten Olivenöle sind mit Mineralölkohlenwasserstoffen belastet, darunter mit einem Stoff, der im Verdacht steht, dass er möglicherweise krebserregend wirken könnte. Die Stoffe könnten etwa aus Schmieröl von Schläuchen oder Transportbändern ins Olivenöl übergegangen sein, erklären die Experten in ihrer Zeitschrift «test» (Ausgabe 2/2020). Ein Öl war zusätzlich oxidiert und schmeckte ranzig.

Elf Anbieter missachteten Kennzeichnungsvorschriften, darunter drei Produkte, die im Geschmack auf ein «gut» kommen und sich so die Gesamtnote vermasseln. Sie verstoßen gegen die Regel, dass Verbraucher im Hauptsichtfeld des Etiketts sofort auf Deutsch die Güteklasse, die Art der Gewinnung und die Herkunft des Öls erkennen müssen.

Was fiel positiv auf?

Die Tester fanden kein gepanschtes Öl mit minderwertigem Olivenöl oder anderen Ölsorten, keinen kritischen Gehalt an Pestiziden und krebserregenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen.

Woher kommt das Öl?

Unsere größte Ölquelle ist Italien, hat «test» ausgewertet. Das Land importiere neben eigenen Ernten tonnenweise Öl. Italienische Firmen mischen die Öle oft zu Blends, mit denen sie konstante Qualitäten schaffen. Weitere Groß-Importeure sind Spanien und Griechenland. mag
  

Linsen vor dem Kochen keimen lassen  

Wer Linsen kochen will, sollte sie zuvor nicht nur einweichen, sondern auch an keimen lassen. Das vergrößert ihr Volumen, erhöht ihre Bekömmlichkeit und sorgt dafür, dass die Mineralstoffe vom Körper aufgenommen werden können, erklärt Bio-Koch Alfred Fahr. Nach dem Einweichen für zwölf Stunden im Wasser kommen die Linsen in ein Sieb und werden mit einem Kochtopfdeckel abgedeckt. „Während des Keimens für zwei bis drei Tage muss man sie aber zweimal täglich für eine halbe Minute gut durchwaschen“, rät Fahr. Sonst fangen die Keimlinge an zu stinken. Das Keimen funktioniere für die meisten Linsensorten, mit Ausnahme der kleinen gelben und roten, die bereits geschält sind. Für einen heißen Linsentopf röstet Fahr Speck und Zwiebeln an. Dazu kommen kleine Würfel von Karotten, Sellerie und Kartoffeln sowie Lauchringe und Tomatenmark. Dann die gekeimten Linsen hinzugeben. Alles zusammen lässt man mit Gemüsebrühe aufkochen und für 20 bis 25 Minuten köcheln – so dass das Gemüse noch bissfest ist. Zum Schluss runden Schnittlauch, Thymian, drei EL Rotweinessig, 50 ml Apfelsaft und acht in Apfelsaft eingelegte Backpflaumen den Geschmack ab. Fahr kocht regelmäßig für Veranstaltungen des Netzwerks Demonstrationsbetriebe ökologischer Landbau. mag