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Ich lebe gerne in Unsleben

Zukunft und Vergangenheit werden in Unsleben gleichermaßen im Blick gehalten. FOTO: ECKHARD HEISE

Die Gemeinde Unsleben gehört zweifelsohne zu den aktivsten und fortschrittlichsten Gemeinden im Landkreis. Mit seinen zahlreichen Projekten auf dem Gebiet regenerativer Energien und genossenschaftlicher Initiativen wird in dem Dorf nachhaltig in die Zukunft investiert.

Die Zeichen des Fortschritts und einer verantwortungsvollen Engagements sind nicht zu übersehen. Draußen in der Flur stehen die Windräder, kurz vor dem Dorf die gewaltige Biogasanlage. Zahlreiche Haushalte und öffentliche Gebäude werden mit Hackschnitzel und per Fernwärme beheizt. Mehrere Photovoltaikanlagen speisen ins Stromnetz. Doch das Augenmerk ist nicht nur auf moderne Technik der Energiegewinnung gerichtet, vielmehr ist die Daseinsvorsorge auch stark auf die eigenen Einwohner gerichtet. So wurde erst vor Kurzem mit der Umgestaltung des Altorts ein weiterer Schritt der Dorfsanierung abgeschlossen Als nächstes wird das Alte Pfarrhaus als Ortsbild prägendes Gebäude in Angriff genommen. Mit der Neugestaltung des Areals um die ehemalige Nordbayerische Holzindustrie wird ein weiterer großer Schritt in Richtung Zukunft getan.

Doch auch in die Vergangenheit wird geblickt, der Erhalt der Dorfwirtschaft „Krone“ war eine Herzensangelegenheit der Bevölkerung. Mit viel Liebe war schon vor längerer Zeit die Dorfscheuer zu einer urgemütlichen Gemeinschaftseinrichtung hergerichtet worden.

Mit seinen Übernachtungsmöglichkeiten und Räumlichkeiten für Familienfeiern ist das Wasserschloss ein besonderes Juwel im Altort, der noch zahlreiche Fachwerkanwesen aufweist. Darüber hinaus bietet Unsleben vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Gerade wird etwa der Radweg nach Wechterswinkel hergerichtet, der Streutalradweg führt mitten durchs Dorf. Am Dorfrand liegt das Freizeitgelände „Lehmgrube“, und ein Stück außerhalb laden die Trockenhänge zu einem Spaziergang ein. Mit einem breiten Sportangebot bietet der TSV im Freien oder in der Turnhalle vielfältige Betätigungsmöglichkeiten, so dass sich das Dorf vor allem bei jungen Menschen zu einem beliebten Wohnort entwickelt hat.

Über alledem herrscht in Unsleben ein ausgeprägter Gemeinsinn, auf den Bürgermeister Michael Gottwald besonders stolz ist: „Die Bürgerinnen und Bürger Unslebens verbindet seit je her ein starkes Miteinander insbesondere dann, wenn es darum geht, gemeinsam Aufgaben und/oder Ziele anzugehen. Solidarität, Toleranz und Kooperation beflügeln die Menschen meiner Gemeinde zur Umsetzung ihrer Möglichkeiten. Dies hat sich in der Vergangenheit beim Bau der TSV-Sporthalle (2006/2007) mit mehr als 11000 ehrenamtlicher Stunden von gut 130 Beteiligten, bei den Feierlichkeiten zum 850-jährigen Dorfbestehen (2012), dem genossenschaftlichen Gasthausprojekt (2013/2014), dem Friedensengel (2011) und nicht zuletzt bei der Realisierung gemeinschaftlicher Energieprojekte bewiesen. Vorausschauendes globales Denken und lokales Handeln ist in Unsleben keine Phrase, sondern gelebte Struktur.“ eh

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