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Gutschein-Ideen für Weihnachten

Wer keinen Gutschein kauft, sondern ihn selber bastelt und dazu ein paar Zeilen schreibt. FOTO: CHRISTIN KLOSE, TMN

Besinnliche Adventszeit, von wegen: Oft ist das Gedrängel in den Geschäften in der Vorweihnachtszeit groß. Insbesondere in diesem Jahr, in dem Abstand halten wegen Corona klar empfohlen wird, haben darauf wahrscheinlich viele Leute keine Lust. Da können Gutscheine die Lösung sein. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu.

Gutscheine in Corona-Zeiten: worauf muss man da achten?

„Gutscheine sind eine gute Sache. Wichtig ist dabei nur, darauf zu achten, wie lange der Gutschein einlösbar ist“, sagt Iwona Husemann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

„Wenn kein Datum auf dem Gutschein steht, bedeutet dies nicht, dass er automatisch unbegrenzt einlösbar ist“, warnt Husemann. In der Regel gilt dann die gesetzliche Verjährungsfrist von drei Jahren. „Innerhalb dieser Zeit muss man den Gutschein also einlösen - dies sollte aber auch trotz Corona möglich sein.“

Allerdings: „Im Moment kann es wegen Corona problematisch sein, wenn man einen Termin gebundenen Gutschein verschenkt“, sagt Husemann. Denn man könne nicht sicher sein, ob das Event auch wirklich stattfindet.

Um Enttäuschungen vorzubeugen, rät die Psychologin Julia Scharnhorst: „Wenn Sie Gutscheine verschenken, wecken sie keine falschen Erwartungen. Überlegen Sie also vorher, was derzeit überhaupt möglich ist – Konzerte und Theaterbesuche gehören da eher nicht dazu.“

Mit Gutscheinen den Lieblingsladen unterstützen?

Geschäfte, Restaurants und Dienstleister bieten diese Option an – und freuen sich natürlich, wenn Kunden Gutscheine kaufen. „Das ist eine gute Möglichkeit, den Einzelhandel zu unterstützen“, sagt Husemann. Aber auch hier könnte es im schlimmsten Fall passieren, dass man den Gutschein nicht einlösen kann. Jeder muss selbst abwägen, ob er davon ausgeht, dass sein Lieblingsladen gut durch die Corona-Krise kommt.

Was gilt bei personalisierten Gutscheinen?

„Auch wenn der Name auf einem Gutschein steht, sind diese in der Regel nicht Personen gebunden“, erklärt Husemann. Man kann Gutscheine also auch weitergeben – meist gilt: Wer ihn hat, kann ihn einlösen. Ausnahmen bestehen nach Angaben der Verbraucherschützerin in der Regel nur bei großen Sportereignissen oder personalisierten Tickets – diese dürfen oft nicht weitergegeben werden. tmn

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