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Sonderveröffentlichung

Main-Spessart

Hitze im Auto kann gefährlich werden


Jeder siebte schwere Unfall ereignet sich an Tagen mit Temperaturen von über 25 Grad. Der ADAC Nordbayern gibt Tipps, wie man durch die heißen Tage kommt:

Im Sommer wird das Auto rasch zum Backofen – mit Temperaturen von bis zu 60 Grad Celsius. Die gefährlichen Folgen: Autofahrer werden unkonzentriert, das Unfallrisiko steigt. Selbst leicht geöffnete Fenster machen dabei kaum einen Unterschied. Blieben die Fenster geschlossen, wurden im ADAC Test nach zehn Minuten 38 Grad und nach 20 Minuten sogar 45 Grad gemessen. Unerheblich ist auch die Farbe des Fahrzeugs. Die Experten des ADAC konnten bei unterschiedlichen Lackierungen keine Veränderung der Hitzeentwicklung feststellen. Demzufolge gilt: Wenn möglich, das Auto immer bevorzugt im Schatten parken. Ganz wichtig: Bei diesen Temperaturen niemals Kinder oder Tiere im Auto zurücklassen!

Die wichtigste Ausstattung beim Autofahren im Sommer ist sicherlich die Klimaanlage. Doch auch hier gibt es einiges zu beachten: „Vor dem Einschalten der Klimaanlage das Auto ordentlich durchlüften, danach jedoch sollten die Fenster geschlossen bleiben“, empfiehlt der ADAC Nordbayern. Als Faustregel für den Einsatz der Klimaanlage gilt: Der Unterschied zur Außentemperatur sollte nicht mehr als sechs Grad betragen, da sonst eine Erkältung droht. Es empfiehlt sich – gerade auch unter Corona – das regelmäßige Desinfizieren der Klimaanlage. Darüber hinaus steigt auch der Kraftstoffverbrauch bei der Inbetriebnahme. ADAC