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Sonderveröffentlichung

Schweinfurt

Holzöfen austauschen

Vielen alten Holzöfen droht bis Ende 2020 der Austausch. FOTO: HKI/MAG


Für Besitzer von Öfen, die vor 1995 errichtet wurden, heißt es Ende des Jahres unter Umständen Abschied nehmen. Denn alte Kamin- und Kachelöfen, aber auch Heizkamine für Festbrennstoffe überschreiten in vielen Fällen den in der Immissionsschutzverordnung festgelegten Schadstoffausstoß.

Stößt der alte Ofen zu viel Feinstaub aus, hat man zwei Möglichkeiten: Man kann ihn modernisieren oder austauschen. Tim Froitzheim, Referent für Ofenbau im Zentralverband Sanitär Heizung Klima, rät allerdings vom Einsetzen eines Filters aus Kostengründen ab.

Betroffen sind ummauerte Feuerstätten mit einem industriellen Heizeinsatz und einer Leistung von mindestens vier Kilowatt, die zwischen 1985 und 1994 errichtet wurden und deren Emissionswerte für Feinstaub 0,15 g pro Kubikmeter Abgas und für Kohlenmonoxid 4 g pro Kubikmeter überschreiten. Diese Anlagen müssen eine verschließbare Tür haben. Offene Kamine, Grundöfen und Kochherde sowie geschlossene Kamine sind ausgenommen.

Können Baujahr oder Emissionshöhe nicht festgestellt werden, muss die Feuerstätte ersetzt werden. mag
             

Vorsicht bei Schädlingsbefall

Handwerker müssen für Schäden aufkommen, wenn sie erkennbaren Schädlingsbefall nicht gemeldet haben. Als Auftragnehmer haben sie automatisch eine Prüf- und Hinweispflicht, entschied das Landgericht Bremen (Az.: 4 O 1372/12), wie das Portal anwaltauskunft. de des Deutschen Anwaltvereins mitteilt. mag