Homeoffice eröffnet Chancen Image 1
Anzeige

Homeoffice eröffnet Chancen

Weil sich Heimarbeitsplätze während der Corona-Pandemie mehr und mehr bewähren, entstehen neue Chancen für Mitarbeitende und Arbeitgeber. FOTO: KAROLINA GRABOWSKA/PEXELS  

„Ich arbeite im Homeoffice“ – ein Satz, der seit Beginn der Corona-Pandemie zum Standardrepertoire vieler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zählt.

Die Krise hat Arbeitgeber und Mitarbeitende vielerorts von heute auf morgen dazu gezwungen, von zu Hause aus zu arbeiten. Auch Kritiker des Heimarbeitsplatzes stellen jetzt fest: Das klappt in vielen Fällen richtig gut. Susanne Glück, Geschäftsführerin beim Recruitingdienstleister IQB Career Services, erklärt: „Die Pandemie

verändert das Konzept der Büroarbeit. Das ist aus meiner Sicht längst überfällig. Viele Bürotätigkeiten können von jedem beliebigen Ort der Welt aus erledigt werden.“

Wüma

Wer sich vor Beginn der Corona-Pandemie auf Jobsuche begab, traf im Vorfeld wichtige Entscheidungen, zum Beispiel:

Bin ich familiär an meinen aktuellen Wohnort gebunden, oder kann ich umziehen? Würde ich für einen attraktiven Arbeitgeber in eine strukturschwächere Region ziehen, oder ist die pulsierende Metropole ein Muss?

Je nachdem, wie die Antwort ausfiel, entschied die Standortfrage über einen potenziellen Karriereschritt – nicht die Inhalte. Die steigende Akzeptanz von Homeoffice könnte hier einen Wandel bewirken: Denn wer heute mit Familie in Berlin wohnt, kann morgen per Heimarbeitsplatz bei einer interessanten Firma in der Rhön oder im Spessart einsteigen, ohne umzuziehen.

Arbeitgeber in strukturschwachen Gegenden wiederum haben die Möglichkeit, dringend gesuchtes Fachpersonal aus beliebigen Städten für sich zu gewinnen.

Glück glaubt, dass das Homeoffice die Anwesenheit im Büro künftig nicht komplett ersetzen wird. Wahrscheinlicher sei, dass Firmen nach Abflachen der Pandemie einen Wechsel zwischen Heim- und Büroarbeit anbieten werden. red


Zusätzliche Qualifikationen

Neben der Ausbildung im Betrieb und dem Unterricht in der Berufsschule können Azubis Zusatzqualifikationen erwerben. Das sind Weiterbildungen bzw. Kurse, die über das hinausgehen, was in der Ausbildungsordnung vorgeschrieben ist. Dazu zählen beispielsweise Sprachkurse, der Computerführerschein oder Know-how in BWL. tt

Weitere Themen