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Im Außeneinsatz auf UV-Schutz achten

Mitarbeiter in der Landwirtschaft sollten auf hohen UV-Schutz achten. FOTO: DJD/GALDERMA/SCHARFSINN86 - STOCK.ADOBE.COM  

Sonnenschein macht gute Laune, regt die Vitamin-D-Bildung an und lässt die Natur grünen und wachsen. Allerdings kann es auch schnell zu viel des Guten sein. So verursacht übermäßige UV-Strahlung bekanntermaßen Hautkrebs: Mehr als 200.000 Erkrankungen pro Jahr an hellem Hautkrebs gibt es allein in Deutschland, dazu kommen circa 28.000 Fälle von schwarzem Hautkrebs. Aus diesem Grund ist konsequenter Sonnenschutz so wichtig. Das gilt ganz besonders für diejenigen, die viel im Freien arbeiten.

Das sind an oberster Stelle Menschen in Outdoor-Berufen, zum Beispiel Beschäftigte in der Landwirtschaft oder der Baubranche, aber auch Gärtner, Mitarbeiter der Stadtreinigung, Hafenarbeiter sowie Profisportler und deren Trainerstab. Man denke hier etwa an Fußballer, Skisportler oder Radsportler. Sie alle sind durch ständige Sonnenexposition ganzjährig einem stark erhöhten Risiko ausgesetzt. Denn selbst im Winter dringen bis zu 90 Prozent der UVA- und UVB-Strahlen durch die Wolken und können zu Hautalterung, Hautkrebs und Augenschäden beitragen. In der warmen Jahreszeit ist die Gefahr noch höher. Um sich zu schützen, sollten daher gerade diese Menschen zur Prävention einige Punkte befolgen.

Das beginnt mit einem medizinischen Sonnenschutz. Der Sonnenschutz sollte täglich aufgetragen und zwischendurch erneuert werden. Wichtig ist es zudem, seine Haut stets gut zu beobachten und die Vorsorgetermine beim Dermatologen wahrzunehmen.

Damit noch nicht genug: Im Berufsalltag sind für Outdoor- Arbeiter eine Kopf-, Ohren- und Nackenbedeckung sowie eine gute Sonnenbrille dringend angeraten. Auch bietet dunkle, festgewebte Kleidung besseren UV-Schutz als helle und luftige. In der Sommerhitze ist es sinnvoll, so oft wie möglich den Arbeitsplatz in den Schatten zu verlegen. Ein guter Tipp sind zudem Überdachungen durch Sonnensegel oder -schirme. Häufig lassen sich die Arbeitsschichten auch in die Morgenstunden oder in den Abend verlegen. djd

Zuckerrohr statt Aluminium

42 Prozent aller europäischen Verbraucher vermeiden laut der Umfrage „PwC Global Consumer Insights Survey“ Plastikverpackungen, wo immer es möglich ist. Befragt wurden unter anderem 1.000 Deutsche. Das Ergebnis überrascht nicht. Denn plastikfreie Verpackungen sind ein großer Schritt hin zu einem nachhaltigeren Leben.

Zudem besteht gerade im Bereich Naturkosmetik bei vielen Verbrauchern die Sorge, dass Schadstoffe aus einer Kunststoffverpackung in die Kosmetik übergehen und somit vom Körper aufgenommen werden könnten. Wer Weichmacher und Co. weitestgehend vermeiden will, hat Alternativen.

Zu den am häufigsten verwendeten alternativen Verpackungsstoffen im Naturkosmetikbereich zählt derzeit Aluminium. Es stand allerdings bereits mehrfach im Verdacht, in höheren Mengen gesundheitsschädlich zu sein. Alu-Verpackungen sind jedoch unproblematisch, wenn die Innenseite beschichtet ist. So kommt das enthaltene Produkt nicht in direkten Kontakt mit dem Leichtmetall. Glas gibt ebenfalls keine Substanzen an die Kosmetik ab und ist luftundurchlässig. Davon profitieren beispielsweise Cremes. Zudem ist der Rohstoff sehr gut recycelbar. Andererseits wird bei der Glasherstellung viel Energie verbraucht. Für einige Kosmetika ist Glas nicht geeignet, zum Beispiel für Produkte in Reisegrößen. Eine Alternative sind etwa Tuben aus nachwachsendem Zuckerrohr.

Für Naturkosmetik gibt es verschiedene Label und Zertifikate, die bestätigen, dass ein Produkt und dessen Verpackung nach bestimmten nachhaltigen Kriterien hergestellt wurden. Nicht zuletzt sollten Verbraucher sich auch darüber informieren, wie die Produktion der Kosmetikhersteller vonstattengeht. So setzen einige Unternehmen heute auf eine klimaneutrale Herstellung. djd

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