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In der Mitte Wonfurts dominiert die Sankt-Andreas-Kirche das Ortsbild

     

Das Seckendorff-Schloss ist eine der Sehenswürdigkeiten von Wonfurt. FOTOS: C. REUTHER 

Die Gemeinde Wonfurt, die in der Nähe der Kreisstadt Haßfurt gelegen ist, feiert als eine der letzten Gemeinden im Landkreis Haßberge am kommenden Wochenende das Kirchweihfest. In diesem Jahr muss coronabedingt der große Ansturm auf die örtliche Gastronomie ausfallen.

In der Ortsmitte dominiert das Gotteshaus das Ortsbild. Die Pfarrkirche ist dem Heiligen Andreas geweiht. Als Vorbild für den anmutigen Bau diente das Pantheon in Rom.

Auf der großen Freitreppe vor der Kirche stehen die Statuen des heiligen Benedikt und der heiligen Katharina.

Diese Figuren stammen von der Benediktinerabteikirche Obertheres, die im Zuge der Säkularisation abgerissen und deren behauene Steine und Quader zum Bau der Sankt-Andreas-Kirche verwendet wurden.

Hinter der Kirche steht das imposante Seckendorff-Schloss. Es ist eine wehrhafte Anlage mit quadratischem Grundriss und vier Ecktürmen und wurde am Ende des 16. Jahrhunderts erbaut. Kunstgeschichtlich fällt es in die Barockepoche. Im Innenhof des Schlosses befindet sich ein Arkadenbau. Das ehemalige Wasserschloss wird für Kammermusikkonzerte und literarische Veranstaltungen genutzt.

Am Ortsende Richtung Steinsfeld liegt der Friedhof. Hier steht eine kleine Kapelle, die aus dem Jahr 1755 stammt. Sie enthält Grabsteine der Herren von Fuchs um das 16. und 17. Jahrhundert herum.

Den Eingang am Friedhof ziert eine Rokoko-Kreuzigungsgruppe um 1750. (cr)

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