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Jetzt energetisch sanieren

Wer seine Immobilie energetisch saniert, bekommt vom Staat finanzielle Zuschüsse. FOTO: WARNECKE/DPA

Eigentümerinnen und Eigentümer von Altbauten sollten über eine energetische Sanierung ihrer Immobilien nachdenken. Das rät das Programm Zukunft Altbau vom Umweltministerium Baden-Württemberg. Denn steigende CO2-Preise könnten in den kommenden Jahren größere Löcher in die Kasse reißen.

So liegt seit 1. Januar 2022 die CO2-Bepreisung bei 30 statt 25 Euro pro Tonne Kohlendioxid. Für Eigentümer, die noch mit Öl oder Gas heizen, bedeutet das eine erhebliche Zunahme der Betriebskosten.

Weil der CO2-Preis auch in den kommenden Jahren Stück für Stück angehoben werden soll, könnten die Zusatzkosten bald noch höher sein. In einem Szenario, in dem sich der CO2-Preis bis 2040 auf 275 Euro je Tonne steigert, würden Zusatzkosten in Höhe von 26000 Euro (Öl) oder 21000 Euro (Gas) auflaufen. Wer stattdessen eine Wärmepumpe oder Pelletheizung nutzt, ist nicht von der CO2-Abgabe betroffen.

Frank Hettler von Zukunft Altbau rät deshalb dazu, sich für erneuerbare Energien zu entscheiden. Dadurch wäre die Immobilie auch attraktiver bei einem Verkauf. Bis zu 50 Prozent der Kosten von Gesamtsanierungen werden vom Staat übernommen. mag

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