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Sonderveröffentlichung

Schweinfurt

Keine Tüten und Krümel: So bleibt Brot länger frisch

Plastiktüten sind kein guter Aufbewahrungsort für Brot. Hier kann sich schnell Schimmel bilden. FOTO: ROBERT GÜNTHER/MAG

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Im Warmen ist Brot besonders anfällig für Schimmel. Um dem vorzubeugen, sollte man Arbeitsflächen, Schneidebretter oder Behälter sehr sauber halten. Sie liefern einen optimalen Nährboden für Keime, die sich bei höheren Temperaturen besonders schnell vermehren, erklärt die Initiative „Zu gut für die Tonne!“ des Bundesministeriums für Ernährung.  

Es gelte, Brotreste regelmäßig zu entfernen und den Brotbehälter einmal pro Woche gründlich mit Wasser und Essig zu reinigen. Zur Lagerung seien Brottöpfe aus Keramik oder Ton ideal. Sie sind atmungsaktiv, sorgen für einen guten Austausch von Luft und Feuchtigkeit und verhindern sowohl das Entstehen von Schimmel als auch ein vorzeitiges Austrocknen. Zudem sollte angeschnittenes Brot immer mit der Schnittseite nach unten aufbewahrt werden. So bleibt es länger frisch.

Plastiktüten sind dagegen völlig ungeeignet. In ihnen kann die Luft nicht zirkulieren. Es steige die Gefahr, dass sich Wasser ansammelt und Schimmel bildet. Auch die Feuchtigkeit aus dem Brot wandert aus dem Inneren des Brotes nach außen, wo es normalerweise verdunstet. Kann es das durch die Tüte nicht, bilden sich schnell Keime. Auch Papierbeutel seien nicht ideal. Sie entziehen dem Brot Feuchtigkeit und lassen es schnell altern. mag

Experten raten von Pilz-Apps ab  

Pilze schnell und einfach bestimmen können – damit locken diverse Apps. Doch Pilzsammler sollten sich nicht blind auf die Vorschläge der Programme verlassen, rät die Deutsche Gesellschaft für Mykologie. Es droht die Gefahr von Verwechslungen und damit einhergehender Vergiftung. Bei Zweifeln sollte die Pilzsammlung Sachverständigen oder Pilzberatern vorgelegt werden. tmn

Grapefruits nehmen Einfluss auf Medikamente

Wer Medikamente einnimmt, sollte davor keine Grapefruits essen. FOTO: CHRISTIN KLOSE, TMN
Wer Medikamente einnimmt, sollte davor keine Grapefruits essen. 
FOTO: CHRISTIN KLOSE, TMN
Alkohol oder Kaffee führen in Kombination mit vielen Medikamenten oft zu Problemen. Unerwünschte Wechselwirkungen kann es aber auch mit gesunden Lebensmitteln geben. Die Grapefruit zum Beispiel enthält Substanzen, die im Körper mit zahlreichen Arzneistoffen konkurrieren. Etwa vier Stunden nach dem Verzehr von Grapefruits verhält sich der Stoffwechsel in Hinblick auf die Wirkung vieler Arzneimittel fast unkalkulierbar, erklärt die Apothekerkammer Niedersachsen. Oft wird die Wirkung der Arznei verstärkt. Wer Medikamente nehmen muss, sollte die Frucht und ihren Saft deshalb lieber meiden. Besondere Vorsicht geboten sei bei Mitteln gegen Erektionsstörungen mit dem Wirkstoff Sildenafil, Cholesterinsenkern mit dem Wirkstoff Simvastatin, Zolpidemhaltigen Schlafmitteln sowie Blutdruckmitteln mit den Wirkstoffen Amlodipin und Verapamil, heißt es. Der Effekt der Grapefruit auf den Stoffwechsel dauere viele Stunden an, so dass es auch nicht ausreicht, die Medikamente zeitversetzt einzunehmen. Doch nicht nur die Grapefruit führt zu unerwünschten Effekten. Gleiches kann auch mit Kalzium und Eisen angereichertes Mineralwasser passieren: Viele Arzneimittel wirken in Kombination mit diesen Mineralstoffen möglicherweise vermindert. Die Experten raten, Medikamente nur mit Leitungswasser einzunehmen.

Wer blutgerinnende Mittel einnimmt, sollte Blattsalate, Spinat, Grün- und Rosenkohl nur in Maßen essen. Denn diese Gemüsesorten sind reich an Vitamin K, was die Wirkung der Medikamente herabsetzen kann. tmn