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Sonderveröffentlichung

Schweinfurt

Keller: mehr Kosten oder mehr Raum?

Liegen Keller im Grundwasser-Bereich, müssen sie besonders abgedichtet werden. FOTO: INITIATIVE PRO KELLER E.V.


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Ein Hausbau ist teuer. Deshalb erwägen viele Bauherren, auf einen Keller zu verzichten und direkt auf einer Fundamentplatte ihr Traumhaus zu errichten. So lässt sich Geld sparen: keine Kosten für das Ausheben der Grube, das Ziehen der Kellerwände und -decken sowie Schutzmaßnahmen gegen Feuchtigkeit und Grundwasser.

Im Alltag liefert ein Keller natürlich einen klaren Vorteil: Es gibt mehr Raum im Gebäude. Da sind Lagerräume für Vorräte, Sportgeräte, Garten- und Heimwerkergeräte und die Fahrräder sowie eine Waschküche. Auch Party-, Hobby- oder Wellnessräume gibt es in vielen Kellern. Und wo früher der Ölkessel und die große Gasheizung Platz fand, stehen heute neue Technologien für die Nutzung erneuerbarer Energien: Lüftungsanlagen mit Wärmetauscher, Wärmepumpen sowie Regen- und Warmwasserspeicher.

Doch nicht auf jedem Grundstück ist der Bau eines Kellers sinnvoll und wirtschaftlich. „Wenn der Grund extrem hart ist, zum Beispiel aus Felsboden besteht, können die Kosten für die Baugrube so hoch sein, dass man besser auf den Keller verzichtet“, rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Maßgeblich bestimme auch der Grundwasserspiegel den Bauaufwand. Müsse der Grundwasserspiegel zeitweise abgesenkt werden, um den Keller zu bauen, werde es teuer.

Liegen Keller im Grundwasser-Bereich, müssen sie im Spezialverfahren abgedichtet werden. Bei einem gemauerten Keller oder einem Keller aus nicht wasserdichtem Beton ist eine Außenabdichtung notwendig. Diese Abdichtung wird aus schwarzen Bitumenbahnen, kunststoffmodifizierten Bitumendick-Beschichtungen oder Polyäthylen hergestellt. Deshalb werde diese Abdichtung im Fachjargon „schwarze Wanne“ genannt. tmn