Kirchwein im Grabfeld Image 1
Sonderveröffentlichung

Rhön-Grabfeld

Kirchweih im Grabfeld

Musik gehört dazu, wenn die Kirmesgesellschaft durch den Ort läuft. FOTOS: REGINA VOSSENKAUL


Gasthaus ››Zur Linde‹‹
Haus des Gastes
In einigen Orten im Grabfeld werden noch Kirmesbäume aufgestellt, sie zeigen, dass dort Kirmesburschen oder -paare aktiv sind und sich um die Gestaltung der traditionellen Festtage im November kümmern. Kirmesprediger treten auf, greifen in ihren Vorträgen die Missgeschicke im Ort auf und erinnern an die herausragenden Ereignisse seit der letzten Kirmes.

Die unverheirateten Burschen und Mädchen bilden die Kirmespaare.
Die unverheirateten Burschen und Mädchen bilden die Kirmespaare.
Geselligkeit, Musik, gutes Essen und Trinken spielen bei der Kirmes eine große Rolle. Wo es keine Ausrichter mehr für eine traditionelle Gestaltung der Festtage gibt, sind diese auf das gemütliche Festessen reduziert, zu dem Gaststätten, aber auch Vereine einladen. Zu den Gemeinden, in denen noch zünftig mit Ständchen von Haus zu Haus, Kirmespredigt und Gögerschlag gefeiert wird, gehören Höchheim und Irmelshausen.

Offiziell feiert Franken die Kirmes, Kirchweih oder Kermes am zweiten Wochenende im November, obwohl sich heute nicht mehr alle Gemeinden an dieses Datum halten. Der Verfügung der Bayerischen Landesregierung von 1866, nach der die Kirmes überall zeitgleich am dritten November-Wochenende stattzufinden hat, haben sich die Franken damit widersetzt. regi