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Knirschen und Pressen: Aufbiss-Schiene hilft

Eine Aufbissschiene schützt vor Zähneknirschen in der Nacht. FOTO: GETTY IMAGES  

Die momentane veränderte Lebenssituation durch Corona führt zu Sorgen, Anspannung und Stress. Einige Menschen reagieren hierauf mit Zähneknirschen bzw. Zähnepressen, dem sogenannte Bruxismus, ein Ventil für den Körper zum Stressabbau. „Die Betroffenen knirschen und pressen meist unbewusst“, erklärt Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer. Doch die im Vergleich zum normalen Kauen deutlich höheren Kräfte hinterlassen Folgen an Zähnen, Mundschleimhaut, Kiefermuskulatur und sogar bei der Funktion der Kieferbewegung.

An Zahnersatz und auch Füllungen können Schäden oder Defekte entstehen. Die Kaumuskulatur kann schmerzen, sich müde und steif anfühlen, es können Kopfschmerzen auftreten. Der Zahnarzt kann feststellen, ob ein Bruxismus vorliegt. Zum Schutz der Zähne insbesondere bei Schlafbruxismus kann er eine harte Kunststoffschiene, die sogenannte Aufbissschiene (Knirschschiene), einpassen. Sie schützt die Zähne und kann zur Entspannung der Kiefer beitragen. Die Aufbisschiene stellt der Zahntechniker nach den Vorgaben des Zahnarztes individuell für den Patienten im Dentallabor her. Bei Vorliegen einer echten Funktionsstörung der Kiefergelenkbewegung sind weitere Maßnahmen notwendig. prodente.de


Professionelle Zahnreinigung

Bei einer professionellen Zahnreinigung sollten Patienten auf die Qualifikation des Behandlers achten. Denn nicht immer übernimmt der Zahnarzt die Reinigung selbst.

Laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen sollte es dann ein Dentalhygieniker oder ein Zahnmedizinischer Prophylaxe-Assistent sein. Die Reinigung sollte folgende Schritte umfassen: Die Zähne und Zahnfleisch werden analysiert.

Patienten bekommen Tipps für die Zahnpflege und Mundhygiene zu Hause. Dann werden Beläge entfernt und die Zähne poliert sowie mit Fluor behandelt. tmn

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