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Krapfen sind ein Muss in der Faschingszeit

Mit dem Verzehr des runden Gebäcks durfte früher vor Beginn der Fastenzeit noch einmal richtig geschlemmt werden. FOTO: JENS_SCHIERENBECK, TMN

Krapfen haben in der Faschingszeit Hochsaison. Ihrem Ursprung nach sind sie vermutlich ein kirchliches Brauchtumsgebäck, das heute fast ganzjährig angeboten wird und zum Standartsortiment vieler Bäckereien gehört. Rund, nach fränkischer Art mit Hiffenmark (Hagebuttenmus) gefüllt und in Zucker gewendet, sind sie das Faschingsgebäck schlechthin.

Schmalzgebackenes hat in Franken eine bis ins frühe Mittelalter zurückgehende Tradition. Vermutlich wurden erste Krapfen – „Craphon“ genannt – aus kostbarem weißen Mehl in den Küchen und Backhäusern der alten Klöster zu besonderen kirchlichen Festtagen gebacken.

Der runde, mit Hiffenmark gefüllte Faschingskrapfen soll auf den Brauch zurückgehen, an den letzten Faschingstagen alle Vorräte an Fett, Eiern und weißem Mehl zu verbrauchen, um sich auf die Fastenzeit vorzubereiten. ww/Genussregion

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