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Kriterien für die Wahl des Ausbildungsbetriebs

Faire Vergütung und gute Entwicklungsmöglichkeiten: Bei der Entscheidung für einen Ausbildungsbetrieb sollte man verschiedene Faktoren berücksichtigen. FOTO: CHRISTIN KLOSE, TMN



Bei der Wahl des Ausbildungsbetriebs sollten Bewerberinnen und Bewerber immer ihre persönlichen Perspektiven prüfen. Das rät die Berufsberaterin Kerstin Schukowski auf dem Portal „praktisch-unschlagbar.de“.

So sollte man sich informieren, ob die Firma nach der Ausbildung eine Übernahme anbietet, erklärt die Expertin für Berufsorientierung in einem Interview auf der Ausbildungswebseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Auch die Frage, ob sich Jugendliche nach der Ausbildung in ihrem Beruf weiterentwickeln können, kann bei der Entscheidung für oder gegen einen Betrieb hilfreich sein. Ein wichtiger Faktor ist zudem die Vergütung - hier gelte es darauf zu schauen, ob der Betrieb einen fairen Lohn anbietet oder nach Tarif zahlt.    

Stadt Würzburg

Haben Bewerberinnen und Bewerber diese Kriterien abgeklärt, können sie sich laut Schukowski weiteren Faktoren zuwenden: Dazu zählen zum Beispiel Größe und Alter der Firma. Daneben kann es sinnvoll sein, zu prüfen, ob die Firma die eigenen Werte vertritt. Wichtig ist Schulabsolventen möglicherweise auch, wie lange sie zur Arbeit brauchen.

Grundsätzlich sollten Jugendliche nicht alle Hoffnung auf eine Karte setzen: Die Berufsberaterin rät, sich schon früh nach einer Alternativen Ausbildung umzusehen, um einen Plan B zu haben, falls es nicht klappt. Häufig gibt es Optionen, die dem Wunschberuf ähnlich sind.


Ausbildungssuche im Internet

Was soll ich studieren? Ist ein Ausbildungsberuf der bessere Weg? Wer zu diesen Fragen Rat im Internet sucht, stößt auf viele Tests und Entscheidungshilfen. Grundsätzlich sei jedes Angebot hilfreich, dass dazu anregt, über die eigene berufliche Zukunft nachzudenken, heißt es auf dem Portal „abi.de“ der Bundesagentur für Arbeit. Prinzipiell eignen sich Onlineangebote für einen ersten Überblick, so die Berufsberaterin Petra Nönninger. Um die Ergebnisse und Vorschläge solcher Interessenstests (zum Beispiel Check-U der Arbeitsagentur) besser einordnen zu können, sollten Jugendliche anschließend ein Gespräch bei der Berufsberatung vereinbaren. tmn

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