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Sonderveröffentlichung

Rhön-Grabfeld

Küsse unter dem Mistelzweig

Ein Kuss unter dem Zweig verheißt Glück und ewige Liebe. FOTO: GETTY IMAGES

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Filme, Musik, Bücher: Die Kuss-Szene unter dem Mistelzweig ist zu einem beliebten, modernen Brauch geworden. Doch die Verwendung der Mistel zu Weihnachten hat eine lange Geschichte. Ein Kuss unter dem Zweig verheißt Glück und ewige Liebe.

Die Mistel hat jahrhundertelang eine wichtige Rolle in der Mythologie und im Volksglauben gespielt. Die weißbeerige Mistel heißt botanisch Viscum album und wurde volkstümlich auch als Donnerbesen, Druidenfuß oder Hexenkraut bezeichnet. Ihr Name hat germanischen Ursprung und bedeutet so viel wie Pflanzenschleim oder Sekretion. Dies bezieht sich auf die Lebensart der Pflanze, die als Parasit auf einer Wirtpflanze lebt.

Schutz vor bösen Hexen

Die immergrünen, geheimnisvollen Pflanzen, die hoch oben in Bäumen wachsen, sollten an der Haustür vor Hexen, bösen Geistern und Feuer schützen und im Stall für Fruchtbarkeit beim Vieh sorgen. Die Mistel wurde nach alter Tradition auch als Heilpflanze verwendet und angeblich war das „Hexenkraut“ Bestandteil von Mitteln die Kräuterfrauen – auch Hexen genannt – zusammenmischten. Zur Zeit der Kelten und Germanen galt die Mistel als heilige Pflanze, die bei magischen Fruchtbarkeitsritualen eine große Rolle spielte. Wie das Midsommerfest wurde auch der Midwinter gefeiert, und in dieser Zeit wurden Misteln in einer besonderen Zeremonie von den Druiden mit einer goldenen Sichel aus der heiligen Eiche geschnitten.

Die Pflanzen wurden in weißen Tüchern gesammelt und in Wasser getaucht, um daraus einen Trank zu machen, der vor Krankheiten und Katastrophen bewahren, fruchtbar machen und vor Vergiftungen schützen sollte.

Aber auch in der germanischen Mythologie spielt die Mistel eine Rolle. So wurde Balder von dem blinden Hödr durch eine Pfeilspitze aus einem Mistelzweig getötet, weil der Bösewicht Loki ihn damit auf Balder zielen ließ. Loki wusste, dass Mispeln sozusagen die Achillesferse des sonst unbesiegbaren Gottes waren und ließ ihn so aus dem Weg räumen.

Doch die Mistel gilt auch als kraftspendend. Wie jeder weiß, benutzt der Druide Miraculix in den Asterix-Comics die Mistel zur Zubereitung des Zaubertranks, der unbesiegbar macht.

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Bratapfel mit Marzipansoße

Damit die Bratäpfel nicht platzen, werden sie eingestochen, bevor sie gebraten werden. FOTO: M. WINTER/BISKUITWERKSTATT.DE/MAG
Damit die Bratäpfel nicht platzen, werden sie eingestochen, bevor sie gebraten werden. FOTO: M. WINTER/BISKUITWERKSTATT.DE/MAG
Es reicht der Duft von Bratäpfeln und Food-Bloggerin Mareike Winter fühlt sich in ihre Kindheit versetzt. Und erst der Geschmack – für sie ist er fest mit der Weihnachtszeit verknüpft. Hier ihr Rezept:

Zutaten für 2 Bratäpfel mit Blitz-Marzipansoße: 2säuerliche Äpfel, 30 g flüssige Butter. Für die Füllung: 60 g Marzipanrohmasse, 30 g getrocknete, gehackte Cranberries, 10 g gehackte Pistazienkerne. Für die Marzipansoße: 130 ml Sahne, 80 g Marzipanrohmasse

Zubereitung:
- Die Äpfel waschen und unten etwas begradigen, damit sie besser stehen. Das Kerngehäuse großzügig ausstechen.
- Die Äpfel mit einer Gabel einstechen. So wird verhindert, dass sie beim Backen aufplatzen. Die Äpfel in eine kleine, ofenfeste Auflaufform setzen.
- Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.
- Für die Füllung die Marzipanrohmasse mit den Pistazien und den Cranberries verkneten und in die Äpfel füllen. Etwas andrücken, damit die Füllung überall verteilt wird.
- Die Äpfel mit etwas flüssiger Butter einstreichen und in den vorgeheizten Backofen geben.
- Die Bratäpfel 18-20 Minuten backen, bis sie weich sind.
- Zwischendurch immer wieder mit flüssiger Butter bestreichen.
- In der Zwischenzeit die Marzipansoße vorbereiten. Dazu die Sahne in einen kleinen Topf geben und unter Rühren erhitzen.
- Das Marzipan grob zerkrümeln und in die Sahne geben.
- Die Hitze reduzieren und das Marzipan in der Sahne auflösen.
- Die Marzipansoße warm zu den Bratäpfeln servieren. tmn