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Magische Momente mit der Kamera einfangen

Die besondere Stimmung der Weihnachtszeit einfangen: Mit einigen Tricks gelingen Fotos besonders gut. FOTO: DJD/CEWE.DE

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Heiligabend ist ein besonderer Festtag auch für Hobbyfotografen: Selten im Jahr bieten sich so viele stimmungsvolle Motive für ansprechende Fotos. Wenn sich die Familie rund um den festlich dekorierten Weihnachtsbaum versammelt, lassen sich unvergessliche Momente festhalten – vorausgesetzt, der Fotograf beherrscht einige fototechnische Kniffe.

Kerzenschein festhalten

Die Weihnachtsstimmung ist geprägt von Halbdunkel und gemütlichem Kerzenschein. Um trotz dieser Bedingungen gut belichtete Fotos aufzunehmen, gibt es viele Möglichkeiten. „Vom Blitzlicht der Kamera sollte man die Finger lassen“, rät der Cewe-Experte Robert Geipel: „Indem der Blitz den Vordergrund stark ausleuchtet und den Hintergrund im Dunkeln lässt, zerstört er die besondere weihnachtliche Lichtstimmung.

Bessere Ergebnisse hat man mit einer externen Lichtquelle wie einer Tischlampe oder einem Smartphone-Licht.“ Es ist hilfreich, bei der Kamera den Nachtmodus mit langer Belichtungszeit zu nutzen. Um Verwackelungen zu vermeiden, sollte die Kamera Tisch abgestellt oder ein Stativ verwendet werden.

Das wichtigste Motiv auf Weihnachtsfotos sind natürlich die Menschen. Oma und Opa, Onkel und Tante, Kinder und Enkelkinder: Heiligabend ist einer der seltenen Tage, an dem die ganze Familie an einem Ort vereint ist. Um von allen ein schönes Bild einzufangen, eignen sich vor allem kleinere Gruppenbilder. Hier kommen die einzelnen Personen viel besser zum Vorschein als auf großen Gruppenaufnahmen.

Genau hinsehen

Ein Tipp von Robert Geipel: „Um die Liebsten optimal im Foto zu positionieren, sollte man ihre Gesichter oberhalb der Bildmitte platzieren und auf diese Weise den ganzen Menschen fotografieren. So lässt sich vermeiden, dass eine große Fläche oberhalb des Gesichts leer bleibt und die Füße oder Beine abgeschnitten werden.“

Schöne Motive für das Fotobuch sind an Weihnachten ständig und überall zu finden – man muss nur genau hinsehen und Details nah vor die Linse holen: eine rote Kugel am Weihnachtsbaum, aufgestapelte Geschenke, eine Kerze mit verschwommenen Menschen im Hintergrund oder zwei Liebende, die Händchen halten. djd

Blick über den Tellerrand – Spezialitäten aus anderen Ländern

Andere Länder, andere Sitten – das gilt natürlich auch für Weihnachten. Die kommenden Festtage bieten eine gute Gelegenheit, über die Ländergrenzen zu blicken. Wer das ein oder andere Gericht ausprobiert, kann seine Liebsten mit besonderen Köstlichkeiten überraschen. So kommt in Skandinavien an den Weihnachtstagen „Graved Lachs“ auf den Teller.

Früher wurde der Fisch auf der hautfreien Seite mit Beize eingerieben, verpackt und für mehrere Tage in der Erde vergraben. Das erklärt auch den Namen, der übersetzt „eingegrabener Lachs“ bedeutet. Durch die Beize aus grobem Salz, Pfeffer, Dill und Zucker verlor der Fisch an Flüssigkeit und war länger haltbar. Heute wird „Graved Lachs“ in hauchdünnen Scheiben zu Salzkartoffeln und einer Honig-Senf-Soße serviert.

In Finnland zählt der gepökelte Schinken „Joulukinkku“ zu den Weihnachtsklassikern. Er wird mit Erbsen, gekochten Backpflaumen oder Apfelstückchen garniert und mit Kartoffel- und Möhrenauflauf kombiniert.

Viele Franzosen essen gerne einen Truthahn mit Maronen, Pasteten, Austern oder Schnecken. Eine typische isländische Spezialität ist das Schneeflockenbrot, auch „Laufabrauð“ genannt. Aus einfachen Zutaten wie Weizenmehl, etwas Milch, Salz und Backpulver wird ein dünnes Fladenbrot zubereitet, in das kunstvolle Ornamente und Bilder geschnitten werden. Dazu wird Schinken oder geräuchertes Lamm gegessen.

Zum Nachtisch darf gesündigt werden – beispielsweise mit einem „Christmas Pudding“ aus Großbritannien. Die Süßspeise enthält je nach Rezept Trockenfrüchte, Nüsse, Gewürze, Eier und Fett und muss für mehrere Wochen reifen.

Am 25. Dezember wird der Pudding aus seiner Form gestülpt, mit Brandy begossen und flambiert.

Die Spanier naschen an den Festtagen das Nougatkonfekt „Turrón“ und die Franzosen den Buttercremekuchen „Büche de Noël“.

Ein leckeres Getränk ist „Glögg“. Für die skandinavische Variante des Glühweins wird Rotwein mit etwas Zucker, weihnachtlichen Gewürzen und einem Schuss Wodka vermengt und dann erwärmt. BZfE