Meer erleben: Traumstrände an Nord- und der Ostsee Image 1
Sonderveröffentlichung

Würzburg

Meer erleben: Traumstrände an Nord- und der Ostsee

Seebrücke Ahlbeck auf Usedom – der Ort zählt zu den berühmten Kaiserbädern. FOTO: ANDREAS DUMKE/USEDOM TOURISMUS GMBH/MAG
Seebrücke Ahlbeck auf Usedom – der Ort zählt zu den berühmten Kaiserbädern. FOTO: ANDREAS DUMKE/USEDOM TOURISMUS GMBH/MAG
Aurelia Hotel & Villen GmbH
Das Ahlbeck Hotel & Spa - Buss & Bohlen OHG
Badeurlaub auf Korsika oder Kuba ist in diesem Sommer unrealistisch. Doch mit ein bisschen Sonnenschein fühlen sich die Strände unserer Nord- und Ostseeküste fast genauso karibisch an. Die schönsten Nordseestrände zwischen Weite, Watt und Gezeiten:  

Sylts Süden: Strand im Doppelpack  

Im Örtchen Hörnum im Süden Sylts ist nicht nur der Trubel Westerlands weit entfernt. Die Insel ist an dieser Stelle so schmal, dass Urlauber gleich zwei Strände zur Auswahl haben: den geschützten, familienfreundlichen Oststrand sowie den wilderen, insgesamt 40 Kilometer langen Weststrand. Verbunden sind beide über die Hörnum-Odde, Sylts dünenreiche Südspitze. Sogar bei Schietwetter wartet das ehemalige Fischerdorf mit einer Oase auf: die Strandsauna inmitten der Dünen. Das Tauchbecken: die Nordsee.

Amrums breiter Kniepsand-Strand

Wer auf Höhe des Leuchtturms am westlichen Rand des Dünengürtels steht, überblickt den endlosen Strand Amrums, der sich kilometerweit bis zur Nordspitze der Insel zieht. Was man dabei fühlt, sagt der nordfriesische Wahlspruch: „Rüm hart – klaar kimang“, Amrumer Friesisch für „Weites Herz – klarer Horizont“.

An seiner breitesten Stelle erstreckt sich der goldgelbe Kniepsand – genau genommen eine Sandbank – über anderthalb Kilometer.

Helgolands Düne: Sansibar des Nordens

Immer noch wird dem Bismarck- Nachfolger Leo von Caprivi mit dem Helgoland-Sansibar-Vertrag ein schlechter Tausch mit Großbritannien vorgeworfen. Wie konnte er nur das afrikanische Sonnenparadies Sansibar gegen den „Fels“ in der Nordsee tauschen? Allein: So war es nicht. Caprivi verzichtete lediglich auf Gebietsansprüche auf Sansibar, Kolonialbesitz war das Eiland nie. Auch ist Helgoland mehr als ein roter Fels. Ganzjährig pendeln Fähren von der Hauptinsel hinüber zur vorgelagerten „Düne“. Dieses Naturparadies ist umrahmt von zwei flach abfallenden, karibisch weißen Stränden, die sich Urlauber häufig mit kugelrunden Seehunden teilen.
   
Fast schon karibische Eindrücke: Der Südstrand mit Leuchtturm auf der Helgoländer Düne. FOTO: RALF STEINBOCK/HELGOLAND TOURISMUS/MAG
Fast schon karibische Eindrücke: Der Südstrand mit Leuchtturm auf der Helgoländer Düne. FOTO: RALF STEINBOCK/HELGOLAND TOURISMUS/MAG
Juists langer Zauberstrand

Wer kann schon von sich behaupten, auf einer Sandbank zu leben? Die Juister können es. Im Gegensatz zu etwa Sylt oder Amrum besitzen die sieben ostfriesischen Inseln, zu denen Juist zählt, keinen Geestkern. Töwerland nennen die Juister ihr 15 Kilometer langes und äußerst schmales Eiland: Zauberland. Dies gilt auch für den endlosen Strand. Wer gedankenverloren entlang der Brandung spaziert, oder beim Sonnenbaden den feinen Sand durch die Hände rieseln lässt, wird von keinem Motorengeräusch gestört. Das typische Transportmittel sind Pferdekutschen.

Wo die Sonne aufgeht und Ostseefähren kreuzen – die schönsten Strände am Baltischen Meer:

Halbinsel Holnis: Nördlicher geht’s nicht

Über rund sechs Kilometer erstreckt sich nordöstlich von Glücksburg die idyllische Halbinsel Holnis. Bis 1864 herrschten hier noch die Dänen. Zu großen Teilen Naturschutzgebiet mit Salzwiese und Noor (Haff), ist die Halbinsel eine Oase der Stille. Entlang der Außenförde leuchtet ein flach abfallender Strand, den insbesondere Familien schätzen. Das Örtchen Drei bietet mit Campingplatz, Ferienwohnungen und Wassersportmöglichkeiten eine vielfältige Infrastruktur. Je nördlicher man sich niederlässt, desto ruhiger wird es.

Wilder Weststrand auf Halbinsel Fischland-Darß-Zingst

Wer zum ersten Mal durch den verwunschenen Darßwald wandert, vernimmt den Duft und das Rauschen des Meeres bereits von weitem. Und versteht bald, warum der wilde Darßer Weststrand wiederholt zu einem der schönsten Europas gewählt wird. In bizarren Formationen beugen sich windgebeugte Kiefern über den Strand. Dicke Stämme dienen dann als Schutz oder Sitzbank, wo es weit und breit weder Cafe´ s noch Strandkörbe gibt. Betörend smaragdgrün schwappen Ostseewogen an den 13 Kilometer langen Strand.

Prunkvolle Kaiserbäder auf der Sonneninseln Usedom

Wie Perlen an einer Schnur glänzen die Villen entlang der langgestreckten Ostsee-Promenade: Die Schwesterorte Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck bilden die legendären Kaiserbäder von Usedom. Mit Beginn des Badetourismus im 19. Jahrhundert entstanden hier die prächtigen Bauten im Bäderstil, allesamt Unikate. Geprägt durch Jugendstil und Klassizismus, zieren Balkone, Säulen und florale und maritime Ornamente die pastellfarbenen Villen, meist Holzbauten. Sie bilden eine einmalige Kulisse an diesem Ostseestrand, der sich 40 Kilometer westwärts Richtung Peenemünde zieht. mag

Ahoi Again in Hamburg

Mit einer frischen Brise, viel Wasser und sommerlichem Wetter bietet Hamburg, für einen Tapetenwechsel perfekte Voraussetzungen. Dazu hat die Hamburg Tourismus GmbH unter www.hamburg-tourism.de/ahoi-again das Reisepaket „Hamburg-Ahoi Again!“ geschnürt. Ab 49 Euro pro Person gibt es dabei noch bis August eine Übernachtung inkl. Frühstück in ausgewählten Hotels mit Zusatzleistungen, eine Hafenrundfahrt, Restaurantrabatte und die HamburgCard für freie Fahrt in Bus, Bahn und den Hafenfähren.

Und in der Hansestadt gibt es ja wohl genug zu erleben: zum Beispiel bei einer Hafenrundfahrt dicke Pötte schauen, in Planten un Bloomen die botanische Vielfalt entdecken oder in Eigenregie auf den Spuren der Beatles wandeln. tt