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Schweinfurt

Mehr Saft ist gut fürs Aroma: Mit weichen Birnen backen

Beim Ernten oder Einkauf sollten Birnen fest und knackig sein, zum Backen aber weich und saftig. Das verstärkt dann das Aroma. FOTO: CATHERINE WAIBEL, MAG


Bei der Ernte oder beim Kauf von Birnen sollten die Früchte fest und knackig sein. So mögen sie die meisten Birnenfans auch, wenn sie die Früchte roh als Snack, im Müsli oder im Obstsalat verzehren. Zum Backen und Kochen sollten die Früchte allerdings weich und saftig sein, da dann das Aroma am intensivsten ist, weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer hin.
   

Die süßen Früchte eignen sich nicht nur hervorragend als Kuchenbelag, sondern auch als Beilage zu Wild, kräftigem Käse oder Grünkohl. Auch eine Konfitüre in Kombination mit anderen Früchten ist sehr lecker.
   

Um den Zustand von (über-) reifen Birnen lange hinauszuzögern, sollte das Obst möglichst kühl gelagert werden. Je höher die Temperatur ist, desto schneller werden die Früchte weich und müssen verzehrt werden. Doch da gibt es einen Trick: Eine Lagerung im Folienbeutel reduziert die Verdunstung von Feuchtigkeit und damit auch das Welken der Früchte. mag
   


Tränen statt Torte beim Kindergeburtstag

Die Luftballons sind aufgeblasen, Kuchen und Geschenke stehen aufgereiht: Nichts steht dem fröhlichen Kindergeburtstag im Wege, könnte man meinen. Doch dann das – das Geburtstagskind hockt hinter dem Schrank, möchte nicht gratuliert bekommen und spätestens das zweite Geschenk entlockt Wutgeheul, weil das Spielzeug die falsche Farbe hat. Gerade mit kleinen Kindern sind Geburtstage oft eine Gefühls-Achterbahn. Wieso nur?

„Da kommen ein paar Dinge zusammen. Zum einen haben manche Eltern etwas zu große Erwartungen an den Tag und den Ablauf“, sagt Ulric Ritzer-Sachs. Er arbeitet als Sozialpädagoge bei der Online-Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung.

Zum anderen sei nicht jedes Kind so gepolt, dass es Trubel und die volle Aufmerksamkeit genießt. „Jeder will was von ihm, alle lachen es an. Für manche ist das einfach zu viel.“ Was kann also helfen, wenn Eltern merken, dass ihr Kind am liebsten vor den Gästen flüchten möchte? Am besten ist es, den Tag zu entzerren. Statt die Feier in der Kita und die Party mit Gästen und Verwandtschaft auf einen Tag zu legen, bietet es sich an, beides separat zu planen – zum Beispiel, eine Feier aufs nächste Wochenende zu verschieben.

Manche Eltern oder Großeltern finden es vielleicht schade, dass das Kuchenessen dann nicht mehr am eigentlichen Geburtstag stattfindet – Kindern ist so etwas in der Regel aber egal.

Oft freuen sie sich sogar mehr, weil sie an verschiedenen Tagen Geschenke auspacken dürfen. Und in den meisten Fällen bedeutet das Feiern auf Raten mehr Entspannung für alle Beteiligten. Ansonsten dürfen sich Eltern auch von dem Gedanken frei machen, dass es eine Riesenparty mit sechs Kindern geben muss. Dem Sohn oder der Tochter reicht vielleicht ein einziger Gast. mag