Hoffest vom 9. bis 12. Mai 2019 Image 1
Sonderveröffentlichung

Würzburg

Hoffest vom 9. bis 12. Mai 2019

Ein eingespieltes Team: Philipp, Michaela und Jochen Meintzinger FOTO: USCHI MERTEN


Pfriem Schreinerwerkstatt GmbH & Co. KG
RK Hotel, Catering & Event
mayarchitekten gmbh ebner - hofmann - may - spieß
Lorenz
Der Falltor-Bäck Café, Bäckerei
Siegfried Bortscher
Rebschule Steinmann
Meintzinger
Metzgerie Edmund Benedini
Salvas Eisladen
Jacob Bauzentrum
Adam Rückel Getränkefachmarkt
Stillstand kennen Michaela und Jochen Meintzinger nicht. Kaum ist ein Projekt beendet, denken sie schon an das nächste, egal ob es das Weingut oder das Hotel betrifft. Die Zusammenarbeit ist perfekt.

Und so wurde wieder einmal umgebaut, und erweitert, so dass die unterschiedlichsten Zimmer entstanden sind. Es herrscht keine übliche Hotelatmosphäre, sondern man fühlt sich wie bei Freunden, bei denen man auch übernachten kann. Im Hotel selbst entstanden drei neue Zimmer. „Mädchenzimmer“ bezeichnet Michaela Meintzinger sie. Alles mit Blümchen und sehr romantisch.

Neu dazu kamen das Esszimmer und das Weinzimmer. Beide sind eine Besonderheit. Im Esszimmer fühlt man sich wie auf eine Frischemarkt: köstlicher Käse, frisches Obst, eine Salami. Alles lädt zum Vespern ein. Dieser Raum ist für die Hotelgäste gedacht, die hier am Abend in einem gemütlichen Ambiente eine Brotzeit genießen können.

Das Frühstückszimmer ist genauso wie die Arbeitszimmer (drei Kongressräume) gut belegt. Dort kann jeder, der Lust hat und den Genuss zu schätzen weiß, gegen Bezahlung frühstücken.

Frickenhausens Weinprinzessin Eva Meintzinger FOTO: STEFFEN JAKOB
Frickenhausens Weinprinzessin Eva Meintzinger FOTO: STEFFEN JAKOB
Besonders gelungen ist das Weinzimmer, das einmalig in der Region sein dürfte. In der Mitte steht ein großer Tisch, in dessen Mitte Kühlelemente eingebaut sind. Die Weine des Weingutes stehen darin, und die Gäste können sich bedienen und die unterschiedlichsten Weine probieren. Wem ein Wein gut schmeckt, der kann dann einen Schoppen trinken oder ein Fläschchen mit nach Hause nehmen.

Michaela und Jochen Meintzinger gehen immer neue Wege. So wurde im vergangenen Jahr die Rebe Sauvignon blanc angepflanzt. Es dauert jedoch noch etwa vier Jahre bis man davon den ersten Tropfen kosten kann. Inspiriert wird Jochen Meintzinger, der für das Weingut zuständig ist, von seinem Sohn Philipp, der jetzt mit im Weingut arbeitet. Er hat im Weingut Knoll Winzer gelernt, dann Internationale Weinwirtschaft in Geisenheim studiert. Nach Beendigung seines Auslandsaufenthaltes in Südafrika arbeitet er nun zuhause in Frickenhausen.

Jetzt laufen schon seit Tagen die Vorbereitungen für das Weinfest – und die gesamte Familie ist eingebunden. Auch Tochter Eva hilft mit. Sie macht eine Ausbildung als Hotelfachfrau, kennt sich aber natürlich auch mit Wein aus. Schließlich hat sie zwei Jahre lang Frickenhausen als Weinprinzessen repräsentiert. Nur eine Woche nach dem Hoffest ist ihre Abkrönung. Doch beim Weinfest ist sie noch als Prinzessin unterwegs.

Neu sind auch die Weinflaschen der Meintzingers. Das gesamte Programm wurde auf Schlegelflaschen umgestellt, da sie die Kunden mehr ansprechen. Aber auch hier waren wieder alle gefordert, da natürlich auch die Etiketten neu gestaltet werden mussten. Nur alle Silvaner des Weingutes, als typisch fränkische Weinsorte, werden noch in Bocksbeutel abgefüllt, und zwar vom Silva bis zur Novemberlese.

Am Sonntag, 12. Mai, ist Muttertag, weshalb es bei Meintzingers im Esszimmer ein Mittagessen gibt, damit auch die Mütter einen ruhigen Tag verbringen können. Es gibt fränkischen Stangenspargel mit Kartoffeln, Bratwurst oder Schnitzel. Um den Tag abzurunden werden am Nachmittag Kaffee und Kuchen angeboten. Und es können alle neuen Weine des Jahrgang 2018 probiert werden.

Das Hoffest der Meintzingers ist über die Region hinaus bekannt, und man kann sich auf schöne und stimmungsvolle Tage freuen. ume