Mit dem Auto sicher unterwegs Image 1
Sonderveröffentlichung

Würzburg

Mit dem Auto sicher unterwegs

Entspannt starten: Das ist ein Baustein auf den Weg in den Urlaub mit dem Auto. FOTO: WESTEND61, TMN

Wir machen ihr Auto Fit für die Urlaubsreise

Tief-Dörfler Automotive GmbH
Auto Gartner GmbH
Auto-Back
Auto Meyer GmbH & Co. KG
Franz Ruppert
1a autoservice Högner
Wer mit dem Auto in die Ferien fährt, kann mit guter Vorbereitung Stress auf der Urlaubsfahrt vermeiden. Der ADAC Pfalz gibt Tipps, auf was beim Auto-Urlaub zu achten ist.

Reifen überprüfen

Bei den Reifen ist der korrekte Luftdruck für ein beladenes Auto und eine ausreichende Profiltiefe wichtig. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 mm Profiltiefe. Der ADAC rät dringend davon ab, die Reifen soweit abzufahren, denn schon lange vorher nimmt die Leistung der Reifen rapide ab. Ab einer Profiltiefe von drei bis vier Millimetern sollten die Pneus erneuert werden.

Ins Auto gehören neben Warndreieck und Erste-Hilfe-Kasten auch Warnwesten, möglichst für alle Passagiere, in manchen Ländern ist dies Pflicht.

Flüssigkeiten

Auch wenn in modernen Fahrzeugen vieles elektronisch kontrolliert wird, ist es empfehlenswert vor einer längeren Fahrt den Kühlwasser- und Ölstand entsprechend der Bedienungsanleitung des Fahrzeuges zu kontrollieren. In jedem Fall sollte der Vorratsbehälter für das Scheibenwischwasser aufgefüllt werden, am besten mit einem Reinigungszusatz. Für eine einwandfreie Sicht werden die Scheiben von innen und außen gründlich gereinigt. Solche Fahrzeug-Checks vor dem Urlaub übernehmen auch die Fachwerkstätten.

Grüne Karte

Offiziell ist sie in EU-Ländern nicht mehr notwendig, aber die so genannte Grüne Karte, mit der die Kfz-Versicherung bescheinigt, dass das Auto versichert ist, erleichtert im Schadensfall die Abwicklung.

Verkehrsregeln im Ausland

Andere Länder, andere Verkehrsregeln. Vor der Fahrt muss man sich unbedingt kundig machen, welche Regeln im Urlaubsland und in den Transitländern gelten. Da Bußgelder im Ausland oft deutlich höher sind als in Deutschland, riskiert man sonst, dass die Urlaubskasse schnell leer und die Urlaubsfreude getrübt wird.

Maut

Autofahrer sollten sich zudem über die Mautbestimmungen im Urlaubsland informieren, denn Verstöße können teuer werden. In vielen Ländern ist die Nutzung von Autobahnen und Schnellstraßen streckenabhängig kostenpflichtig. ADAC

Fahrzeug nicht überladen

Surfbrett, Pedelecs, Bade-Insel und noch viel mehr: Wer sein Auto für die schönsten Wochen des Jahres bis zum Stehkragen belädt, muss die erlaubte Zuladung im Blick behalten, erinnern die Sachverständigen von Dekra. Bei einem überladenen Fahrzeug drohen saftige Bußgelder oder sogar das vorzeitige Ende der Urlaubsfahrt. In jedem Fall aber ist die Überladung ein Sicherheitsrisiko.

„Zu den größten Gefahren eines überladenen Autos zählt der längere Bremsweg. In der Folge steigt die Unfallgefahr in Gefahrensituationen deutlich an“, sagt Thomas Gut, Unfallsachverständiger bei DEKRA. „Auch das Risiko, in Kurven und beim Spurwechsel ins Schleudern zu geraten, nimmt zu.“

Damit das Fahrzeug nicht unter zu viel Gewicht in die Knie geht, empfiehlt Dekra, die erlaubte Zuladung zu ermitteln. In der Kompaktklasse liegen die Werte aktuell meist zwischen 350 und 550 Kilogramm. Genaue Informationen liefert der Blick in die Zulassungsbescheinigung Teil 1: Unter Punkt F.2 findet man die zulässige Gesamtmasse (z.B. 2100 kg). Zieht man davon die Leermasse unter G (zum Beispiel 1645 kg) ab, erhält man die erlaubte Zuladung (im Beispiel 455 kg).

Den so ermittelten Wert darf das gesamte Gewicht aller Gepäckstücke samt Heck- oder Dachträger, Fahrrädern etc. sowie das Gewicht der Mitfahrer nicht überschreiten. In der angegebenen Leermasse schon enthalten sind 75 kg für das Gewicht des Fahrers sowie Bordwerkzeug, Verbandkasten, Warndreieck und ein zu 90 Prozent gefüllter Tank. Dekra