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Mit dem Kanu unterwegs auf den Champagner-Seen

Paddeln wie durch Mangrovenwälder. FOTO: CLARA FERRAND

Nicht nur Champagner gibt es im ostfranzösischen Departement Aube in der Region Champagne. Mit riesigen Seen, Wäldern und abwechslungsreicher Landschaft finden sich hier Mikroabenteuer für die ganze Familie.

Fast wie durch Mangrovenwälder kann man auf den Seen der „Aube en Champagne“ paddeln. Im Sommer überschwemmt das Wasser der Stauseen im regionalen Naturpark Forêt d'Orient ganze Wälder. Dann führen naturkundige Scouts Besucher mit Kanus durch dieses Gebiet.

Wertvolles Ökosystem

Der „Lac d'Orient“ ist mit 23 Quadratkilometern Fläche und 200 Millionen Kubikmetern Fassungsvermögen der drittgrößte künstliche See Frankreichs. Er wurde in den 60er Jahren auf ehemaligen Besitzungen der mittelalterlichen Tempelritter angelegt und entwickelte sich schnell zu einem wertvollen Ökosystem und einem beliebten Urlaubsziel.

Heute ist der See ein Refugium für rund 260 heimische Vogelarten wie auch für Zugvögel: Ab Herbst ist er Zwischenstopp für tausende Kraniche. jpb

www.aube-champagne.com

Bachbett-Safari

Ob am Berg oder im Wasser: Die Natur- und Tierwelt rund um den Breitenberg und dem unmittelbar angrenzenden Naturschutzgebiet Aggenstein in Pfronten im Allgäu ist in ihrer Artenvielfalt bayernweit außergewöhnlich und so nur noch im Alpennationalpark Berchtesgaden zu finden. Wer hier unterwegs ist, trifft nicht nur auf Kühe, Pferde und Murmeltiere. Die Bergwiesen beherbergen auch zahlreiche Schmetterlingsarten, Schwebfliegen, Käfer oder Wildbienen und eine Fülle an alpinen Blütenpflanzen wie wildwachsende Orchideen.

In den Bergbächen sind zudem unzählige Kleinlebewesen zu Hause. Auf einer Bachbett- Safari begeben sich kleine und große Wasserratten gemeinsam mit einem ausgebildeten Wasserpädagogen auf eine dreistündige, geführte Wanderung an und in die heimischen Gewässer Pfrontens.

Ausgestattet mit Wasserschuhen und speziellen Lupen beobachten sie von Fischen über Wasserinsekten bis zu Wasserpflanzen und den Kleinlebewesen die Fauna und Flora in Fluss und Bach. Dabei erfahren sie Wissenswertes über Geologie, Ökologie und Wassergüte, erhalten aber auch interessante Informationen zu Kraftwerken und dem eigenen Wasserverbrauch. jpb

www.pfronten.de


Teufelstreppe im Felsenmeer

Die Luisenburg nahe der oberfränkischen Festspielstadt Wunsiedel ist Europas größtes Felsenlabyrinth und Nationales Geotop. Während des Aufstiegs zum Rundwanderweg passieren Wanderer gigantische, über 300 Millionen Jahre alte Granitblöcke, enge Felsspalten, kleine Schluchten, Höhlen und beeindruckende Aussichtspunkte.

Ein ganz besonderes Ereignis wartet kurz vor dem Gipfel mit der Teufelstreppe, eine abenteuerliche Wegführung mit 30 steinigen Stufen. Der höchste Punkt, der Bundesstein mit Kreuz, bietet einen faszinierenden Blick über das Fichtelgebirge. Auf der Naturbühne am unteren Ende des Felsenlabyrinths finden die bekannten Luisenburg-Festspiele statt. tt

www.wunsiedel.de


Tierisch gute Tour

Im ostfriesischen Jever lassen sich Kunst, Kultur und Tierliebe wunderbar kombinieren. Die neue Route „Gut gebrüllt, Löwe!“ durch Jevers Innenstadt führt zu Denkmälern und Brunnen, die thematisch oder sinnbildlich mit einem bestimmten Tier verbunden sind. Unter dem Motto „von weißen Hasen, friesischen Löwen und geschenkten Gäulen“ umfasst die Rundtour zehn tierische Stationen.

Eine Broschüre bietet geschichtliche Erläuterungen etwa zum dicken Bronzebullen auf dem Alten Markt, den zwei Löwen am Eingang des Rathauses oder dem dreibeinigen Hund der Wasserträgerin, aber auch zu weiteren Themenrouten. jpb

www.stadt-jever.de

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