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Sonderveröffentlichung

Würzburg

Moderne Jobs starten mit einer hochwertigen Ausbildung

Eine technische Ausbildung oder ein technisches duales Studium sind der Einstieg in attraktive Berufe. Sie bieten die Grundlage, um sich beruflich auch künftig in einer digitalen Welt sehr erfolgreich weiterentwickeln zu können. FOTO: DJD/SIEMENS PROFESSIONAL EDUCATION

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Wer als junger Mensch seine eigene und auch die Zukunft des Arbeitslebens mitgestalten möchte, muss sich dafür gut ausbilden lassen. „In der gesamten Arbeitswelt ist es heutzutage wichtig, sehr gut für alle Bereiche der Digitalisierung vorbereitet zu werden“, sagt Dr. Hans-Georg Kny, Senior Marketing Expert bei Siemens. Schlagworte seien unter anderem Robotics, Augmented und Virtual Reality, Artificial Intelligence sowie Additive Manufacturing. „In unseren digitalen Fabriken arbeiten wir also mit Robotern, software-gestützten Hilfssystemen und Anwendungen im 3D-Druck sowie künstlicher Intelligenz“, übersetzt Kny. „Diese Entwicklungen müssen in einer modernen Ausbildung nicht nur in technischen Berufen thematisiert und umgesetzt werden.“ Zudem könne man als Karrierestarter davon profitieren, wenn das theoretische Wissen mit angewandtem Lernen und praktischen Erfahrungen unterfüttert ist.

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Ein Weg dahin kann ein dualer Studiengang oder eine Ausbildung sein. Auszubildende besuchen die Berufsschule, um theoretische Grundlagen zu erlernen. Dual Studierende absolvieren Ausbildung und Studium zugleich – sind also auch in einer Hochschule eingeschrieben und besuchen Vorlesungen sowie Seminare. Alle Karrierestarter absolvieren Praxisphasen in einem Unternehmen und erhalten dort noch zusätzlich fachliches und überfachliches Wissen.

Feedback und spannende Projekte sind wichtig

Schulabsolventinnen und Schulabsolventen sollten bei künftigen Arbeitgebern darauf achten, dass diese in ihren Produkten und Dienstleistungen auch im Digitalisierungsbereich zukunftsorientiert aufgestellt sind und ihre Nachwuchskräfte entsprechend ausbilden. Wichtig sind obendrein spannende Projekte, ständiges Feedback oder die Übernahme nach Ausbildung beziehungsweise Studium.

Dafür sollten sie rechtzeitig Infos einholen oder in Bewerbungsgesprächen danach fragen. Übrigens sind nicht nur Jungs gern gesehene Bewerber in MINT-Berufen. „Technik-interessierte junge Frauen finden in diesem Bereich ebenfalls sehr gute Karriere-Perspektiven“, so Hans-Georg Kny. djd

Abiturienten kommen im Handwerk schnell nach oben

Wer Abitur hat und eine Ausbildung beginnt, kann oftmals gleich im zweiten Lehrjahr einsteigen – und kommt so schnell zu einem Abschluss. FOTO: SEBASTIAN GOLLNOW, MAG
Wer Abitur hat und eine Ausbildung beginnt, kann oftmals gleich im zweiten Lehrjahr einsteigen – und kommt so schnell zu einem Abschluss. FOTO: SEBASTIAN GOLLNOW, MAG
Es muss nicht zwingend ein Studium sein: Auch eine Ausbildung im Handwerk kann für Abiturienten interessant sein. Sie verdienen von Anfang an Geld, haben gute Übernahmechancen – und können oft Zeit sparen.

Mit Abitur könne man häufig direkt in das zweite Lehrjahr einsteigen, erklärt Katja König von der Handwerkskammer für Ostthüringen in der Zeitschrift „abi.de“. Zudem bietet eine Ausbildung König zufolge vielfältige Aufstiegsmöglichkeiten. So ist es Azubis an manchen Orten möglich, schon während ihrer Ausbildung kaufmännische Zusatzqualifikationen zu erwerben. Alternativ können sie parallel zur Lehre studieren oder den Meistertitel erlangen. Ein Meistertitel oder Techniker- Abschluss ist auf demselben Niveau eingestuft wie ein Bachelorabschluss, erläutert die Ausbildungsexpertin.

Qualifizierte Handwerker hätten daher gute Chancen, eine verantwortungsvolle Position in einem Unternehmen zu bekommen. tmn

Aufgabe vergeigt: Fehler als Azubi offen kommunizieren

Ups, da ist etwas schiefgegangen: Wenn Azubis Fehler machen, sollten sie ihrem Vorgesetzten offen erklären, was passiert ist. FOTO: M. WÜSTENHAGEN, MAG
Ups, da ist etwas schiefgegangen: Wenn Azubis Fehler machen, sollten sie ihrem Vorgesetzten offen erklären, was passiert ist. FOTO: M. WÜSTENHAGEN, MAG
Auszubildende sollten offen damit umgehen, wenn ihnen mal ein Fehler unterläuft. Das erklärt Psychologin Anne Kissling im Azubi-Magazin „Young Look“ (Ausgabe 01/2020) der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).

Sie empfiehlt, dem Ausbildungsleiter oder Verantwortlichen neutral zu schildern, was passiert ist. Denn nur so könne die Führungskraft noch eingreifen. Azubis zeigen so auch, dass sie Verantwortung übernehmen.

Am besten erklären Azubis im Gespräch, aus welchen Gründen sie so gehandelt haben. Dann können Vorgesetzte oder Ausbilder Rückmeldung geben, wie schwerwiegend der Fehler war und wie man in Zukunft in ähnlichen Situationen am besten reagiert. Womöglich stellt sich auch heraus, dass alles harmloser ist als gedacht.

Wer schon falsche Anweisungen von Kolleginnen oder Vorgesetzten bekommen hat, wodurch der Fehler erst passiert ist, sollte die Schuld trotzdem nicht anderen in die Schuhe schieben.

Kissling rät, das besser im direkten Gespräch mit den Kollegen zu klären und zu erläutern, wie es einem damit ergangen ist. mag