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Sonderveröffentlichung

Rhön-Grabfeld

Parkettboden hat viele Vorteile

Parkett ist, wie daheim eine Bühne aus Holz zu betreten. FOTO: BAUWERK PARKETT

   
Wenige andere Böden beweisen mehr ästhetischen Stil und guten Geschmack als Parkett, weshalb der Boden aus Holz extrem beliebt ist. Zugleich umweht Parkett ein Hauch von Luxus und Prestige. „Dabei hat gerade dieses Material neben seinen ästhetischen Qualitäten auch besonders wirtschaftliche und ökologische Vorzüge zu bieten“, so Michael Schmid, Vorsitzender des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (vdp).

Mehr als 90 Prozent unserer Zeit verbringen wir Menschen in Europa in geschlossenen Räumen. Umso wichtiger ist es, das eigene Zuhause so angenehm wie möglich zu gestalten. Wer sich für einen Parkettboden entscheidet, wird feststellen, was für einen Unterschied in Sachen Raumklima und Wohlbefinden es macht, daheim eine Bühne aus Holz zu betreten. Besonders in größeren Räumen, wie dem Wohnzimmer, kann sich die optische und haptische Individualität eines Holzbodens entfalten und einen Raum ansprechend und persönlich aufwerten. Dank der nahezu unbegrenzten Verarbeitungs- und Verlegetechniken, wie Massiv- und Fertigparkett, sowie der verfügbaren Holzarten und Maserungen des Naturproduktes kann es auch die individuellsten Wünsche für die eigenen vier Wände erfüllen.

Für welches Holz man sich entscheidet, hängt dabei auch davon ab, ob das Haus oder die Wohnung mit einer Fußbodenheizung ausgestattet ist. Generell können viele Holzarten eines Parkettbodens damit kombiniert werden, aber neben einigen tropischen Hölzern aus kontrolliertem Anbau, wie Merbau oder Doussie, eignen sich besonders heimische Hölzer wie Eiche, Kirsche und der Nussbaum. Denn: „Holz zieht sich abhängig von der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit zusammen oder es dehnt sich aus, und diese Eigenschaften gilt es zu beachten“, weiß Schmid. „Auch ist es wichtig, das Parkett in diesem Fall vollflächig zu verkleben. Auf diese Weise wird die Bildung einer isolierenden Luftschicht unter dem Holz verhindert.“ Beachtet man dies, wird man spätestens im ersten Winter die Vorzüge eines gewärmten Holzfußbodens genießen können.

Robust, langlebig und pflegeleicht
Zugleich ist ein Parkettboden robust, langlebig und pflegeleicht. Viele meinen, man müsse einen Fußboden aus echtem Holz ganz vorsichtig betreten, sonst ruiniere man ihn. Das Gegenteil ist der Fall. Wie jeder andere Fußboden benötigt natürlich auch Parkett etwas Aufmerksamkeit – schließlich wird er täglich mit Füßen getreten. Häufig ist dabei Öl die beste Entscheidung für die Oberflächenbehandlung.

Neben seiner Langlebigkeit ist auch die Nachhaltigkeit eines Parkettbodens ein Vorteil. Holz ist der einzige natürlich nachwachsende Bau- und Werkstoff, der uns zur Verfügung steht. Da Holz der Atmosphäre schädliches CO2 entzieht und in Form von Kohlenstoff speichert, ist die Entscheidung für einen Fußboden aus Holz einer der besten Beiträge dafür, unsere Umwelt zu schonen. vdp/fs


Selbstproduzierter Solarstrom vom eigenen Dach

Auf vielen Hausdächern lassen sich Solaranlagen für die eigene Stromproduktion installieren – und zwar nicht nur auf Dächern, die nach Süden ausgerichtet sind. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg nennt einige Kriterien für die Entscheidung.
- Optimalfall: Am meisten Energie erwirtschaften Photovoltaikanlagen bei einer Südausrichtung und einer Dachneigung von 30 Grad.
- Geringe Abweichungen: Auf Dächern, die nach Südosten oder Südwesten ausgerichtet sind, lassen sich noch Erträge erzielen, die nur um fünf bis zehn Prozent geringer sind als bei einer direkten Südausrichtung. Und auch wenn man die Module mit einer anderen Neigung installieren muss – von weniger als 25 oder mehr als 60 Grad – verringern sich die Erträge auch nur um bis zu zehn Prozent.
- Trotzdem möglich: Auch Dachflächen, die nach Osten oder Westen ausgerichtet sind, lassen sich den Experten zufolge noch für die eigene Stromproduktion nutzen. Das gilt vor allem dann, wenn auf diese Dächer kein Schatten von Bäumen oder anderen Gebäuden fällt. Außerdem sei es hier gut, wenn die Neigung eher flach als steil ist.
- Besser nicht: Die Photovoltaikmodule sollten nicht flacher stehen als in einem Winkel von 10 bis 15 Grad zum Boden. Anderenfalls kann Regen sie nicht mehr reinigen, und Schmutz verringert den Ertrag. Hier kann man als Alternative die senkrechte Installation an einer Hauswand prüfen lassen. Laut den Experten sind dort im Vergleich zur optimalen Südausrichtung auf dem Dach Erträge von 70 Prozent möglich. mag


Veränderungen: Neuer Wohntrend ist der Urlaub

Auch wenn das Reisen so langsam wieder anläuft, die großen Fernreisen, die Abenteuer und das unbeschwerte Urlaubsgefühl ohne Einschränkungen wird 2020 ausbleiben. Daher hat sich ein neuer Wohntrend ergeben: Der Urlaub daheim.

Man nennt ihn jetzt neumodisch auch Staycation – Balkonien für die Traditionalisten. Daher gibt es aktuell eine große Nachfrage nach Balkon- und Terrassenmöbeln, aber auch neuer Dekoration für diese und den Wohnraum.

„Bislang gab es einen Fokus auf die neue Landlust – man holte sich also etwas Natur ins Haus, gerade in der Stadt“, berichtet Nicolette Naumann, Trendexpertin und Bereichsleiterin der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt. „Nun gehen wir davon aus, dass verstärkt das Fernweh in Form von Dekorationen thematisiert wird.“

„Man holt sich also andere Regionen, die man aktuell nicht oder nur mit Umständen bereisen kann, nach Hause – das reicht von Italien und Griechenland bis zur Südsee“, so Naumann weiter. „Immer der Ort, der bei jedem einzelnen eine Sehnsucht anspricht.“ tmn