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Sonderveröffentlichung

Würzburg

Mit dem Womo im Allgäu unterwegs

Reisen mit Aussicht. FOTO: OBERSCHWABEN TOURISMUS GMBH

Erlebnispark-Tripsdrill
Kesselgrubs Ferienwelt****
Das Götzfried Kultur & Spa ****Hotel
Bay. Wald – Gasthof-Pension „Weghof“ Böbrach b. Bodenmais
GarniHotel Meereswoge
Familie Hubert und Karin Dilger
Natur- & Wanderhotel Mühle
Die reizvolle Landschaft in der Ferienregion Oberschwaben- Allgäu ist ideal für das Reisen im eigenen Zuhause. Verschiedene Reisemobil-Routen führen zu beeindruckenden Naturphänomenen, historischen Kulturschätzen, erfrischenden Thermalbädern und interessanten wie unterhaltsamen Museen.

Gut ausgestattete Stell- und Campingplätze ermöglichen den Reisemobilisten einen erholsamen Urlaub.

Unter www.oberschwabentourismus.de steht die Themenbroschüre „Reisemobil- & Campingregion OberschwabenAllgäu“ mit allen wichtigen Infos als optimale Planungshilfe und wertvoller Begleiter unterwegs zur Verfügung. jpb

Paddeltour auf der Wakenitz

Leben am Wasser: Moritz Löffelmann mit seiner Frau auf der Wakenitz. FOTO: FLORIAN SANKTJOHANSER, MAG
Leben am Wasser: Moritz Löffelmann mit seiner Frau auf der Wakenitz. FOTO: FLORIAN SANKTJOHANSER, MAG
Was für ein billiger Werbegag – ein Flüsslein bei Lübeck „Amazonas des Nordens“ zu nennen. So mag mancher Gast denken, der an die Wakenitz reist und die Tourismusbroschüren gelesen hat. Bis er auf der Straße scharf bremst und Nandus über die Wiesen staksen sieht. Laufvögel aus, ja genau: Südamerika.

Sechs der straußenähnlichen Vögel sind im Jahr 2000 aus einem Gehege ausgebüxt, seitdem haben sie sich prächtig vermehrt.

Moritz Löffelmann, 31, ist Förster. Er lebt mit Frau, Kind und Hunden auf einem Bauernhof südlich des Ratzeburger Sees. Die Kanutour auf der Wakenitz macht er regelmäßig mit der Familie.

Stromschnellen gibt es nicht, und der Fluss fließt noch träger als der echte Amazonas. Derart träge sogar, dass es schlauer ist, in Lübeck zu starten und gegen die Strömung zu paddeln. „So haben wir den Wind im Rücken“, sagt Löffelmann.

An der Einstiegsstelle sieht es zunächst nicht nach Dschungel aus, sondern nach reichem Vorort. Hinter der ersten Brücke weichen die Anwesen Schrebergärten. Seerosen blühen weiß, Haubentaucher und Blässhühner tauchen nach Beute, zwei Graureiher flattern dicht über dem Wasser. Langsam wird es wilder. Irgendwo hier beginnt auch das Naturschutzgebiet, das 1999 eingerichtet wurde.

Im klaren Wasser dümpeln Barsche zwischen verwundenen Stängeln der Seerosen. Wiesen von Seegras und salatartigen Pflanzen wiegen vor sich hin. Schmetterlinge und leuchtend blaue Libellen schwirren umher. Bäume neigen sich fotogen über die Schwertlilien. Und am Ufer wuchert ein Dickicht aus Brombeeren, Büschen und Farnen.

Bald nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Wakenitz zum Grenzfluss zwischen den beiden Deutschlands wurde. Vor Ausbuchtungen am Ostufer warnten fortan Schilder, und im Gebüsch dahinter patrouillierten Grenzsoldaten.

Der Unterschied zwischen beiden Ufern ist bis heute frappierend. Auf der Westseite passiert man offene Felder. Auf der Ostseite wuchert undurchdringliches Grün, die norddeutsche Spielart eines Dschungels.

Die Stelzwurzeln der Schwarzerlen fingern mangrovenhaft ins Wasser, umgekippte Bäume liegen kreuz und quer. „Solche aufgeklappten Wurzelteller sind perfekt für den Eisvogel“, erklärt Löffelmann. „Hier baut er sein Nest.“ Oft kann man den farbenprächtig gefiederten Jäger herumschwirren sehen. tmn

Farbenrausch in der Heide

Die Zeit der farbenprächtigen Heideblüte steht vor der Tür – und damit auch die Hauptsaison in der Heideregion. Eine alte Heidjer Faustregel sagt: Die Besenheide blüht vom 8. August bis 9. September, wenn die klimatischen Bedingungen ausgewogen sind. Dann erstrahlen die größten zusammenhängenden Heideflächen Mitteleuropas in kräftigem Lila und garantieren bei einer Wanderung, Fahrradtour oder traditionellen Kutschfahrt ein Erlebnis für alle Sinne.

Unter www.lueneburger-heide.de informiert ein Heideblüten- Barometer ab Ende Juli, wo die Heide gerade am schönsten blüht. jpb

Der Tag der Sommerfrische

Das Thüringer Schwarzatal zog im 19. und frühen 20. Jahrhundert Gäste wie Nietzsche, Schopenhauer, Goethe, Schiller und Humboldt an. Zum „Tag der Sommerfrische“ am 25. August laden einstige Sommerfrischebauten, alle markiert durch einen weiß gedeckten Tisch mit Gartenobst und Feldblumenstrauß, zur Entdeckungstour zwischen Rennsteig und Saale ein. jpg

www.tag-der-sommerfrische.de

Festspielsommer in Ostbayern

Mitreißend-mystisch wird es vom 2. bis 18. August in Furth im Wald an der bayerisch-tschechischen Grenze, wenn Mittelalter und Moderne aufeinander treffen: Der Further Drache, der größte vierbeinige Schreitroboter der Welt, wird beim Drachenstich, Deutschlands ältestem Volksschauspiel, zum Leben erweckt: ein 4,50 Meter hohes und mehr als 15 Meter langes Ungetüm, das die Tatzen hebt, das Maul aufreißt und gelb-rote Flammen spuckt.

In Waldmünchen zieht das Festspiel von Trenck, dem Panduren, die Zuschauer bis 14. August in seinen Bann. Wenn es Nacht wird im Grenzgebiet hört man den Schrei, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt: „Der Trenck vorm Tor“, schallt es durch Waldmünchen, gefolgt vom Rumpeln der Planwagen, dem donnernden Hufschlag der Rösser vor den Mauern und den Rufen der Panduren, die die Stadt belagern. jpb

www.ostbayern-tourismus.de

Natur und Kultur in der Südpfalz

Ob beim Nachtklettern im Bienwald, bei einer Draisinenfahrt entlang ehemaliger Bahntrassen oder unterwegs auf den Rad- und Wanderwegen durch die Rheinauen: In der Südpfalz geht es auch bei sommerlichen Temperaturen raus in die Natur. Ideal gelegen zwischen dem größten Waldgebiet der Pfälzer Rheinebene und den schattigen Auwäldern entlang des Rheinufers, sind Outdoor-Freunde hier zu jeder Tages- und Nachtzeit on Tour. Für Abkühlung sorgt ein Besuch der historischen Gemäuer der Region, wie in der Festung in Germersheim.

Der Parcours in den Baumwipfeln im 12.000 Hektar großen Bienwald ist am 26. Juli, 24. August und 13. September bis 24 Uhr geöffnet. Auch im Maisfeld am Seehof in Leimersheim wird`s nach Einbruch der Dunkelheit spannend. Dann begeben sich Groß und Klein zwischen 21 und 24 Uhr im eigens dafür geschaffenen Labyrinth auf die Suche nach dem Ausgang. tt

Segel setzen und Schätze suchen

Mecklenburg-Vorpommerns Küste präsentiert sich als ideales Ziel für Familien mit Kindern. Im Seebad Warnemünde etwa stechen noch bis 22. August dienstags und donnerstags kleine Seeräuber mit dem Kutter „Pasewalk“ in See.

Je nach Wetterlage nehmen die Abenteurer Kurs auf die Ostsee oder auf die Warnow. An Bord wird gesungen und gespielt. Mit etwas Glück führt eine der Karten des Kapitäns direkt zu einem Schatz.

Im Piratennest am feinen Sandstrand von Warnemünde finden darüber hinaus noch bis Dienstag, 27. August, zahlreiche Veranstaltungen statt: von Kindertanzpartys, Piratenfesten und Gruselabenden bis hin zu Neptuntaufen und Puppentheater. Von Juli bis September können Familien im Piratennest außerdem Kindergeburtstage oder ähnliche Feste feiern. jpb

Infos: www.rostock.de