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Rückenschonend Schnee schippen

So sollte das Schneeschippen idealerweise ablaufen: Warme Kleidung und feste Schuhe – und der Schnee wird nach vorne geschoben und nicht angehoben. FOTO: BENJAMIN NOLTE

Schnell mal raus zum Schneeschippen: Wer frühmorgens im dünnen Pullover damit anfängt, weiße Massen durch die Gegend zu heben, riskiert einen Hexenschuss. Experten erklären, wie es besser geht.

Ein Schneeball ist leicht, ein geballter Haufen davon auf der Schaufel dagegen hat ordentlich Gewicht: Wer beim Schneeschippen die falsche Technik anwendet, dem drohen schnell Rückenschmerzen. Darum gilt die Devise: Schieben und nicht heben, rät die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Hintergedanke dabei: Wer die weiße Pracht erst mal zur Seite schiebt, belastet seinen Rücken nicht. Und wer doch schaufeln muss, sollte seinen ganzen Körper nutzen – das heißt: Der Rücken bleibt möglichst gerade, man geht in die Knie und hebt die Schaufel auch mit der Kraft seiner Beine an. Falsch ist, den Oberkörper krumm nach vorne zu beugen – denn dann muss der Rücken die ganze Last nach oben ziehen.

Schneeschippen ist ein bisschen wie Sport. Und wie beim Sport gilt auch hier: nicht kalt loslegen, sondern die Muskeln vorher aufwärmen. Damit der Rücken vor Kälte geschützt ist, sollte man sich außerdem warm anziehen. Rutschfeste Schuhe und eine leichte, ergonomisch geformte Schippe komplettieren die Ausrüstung – Wirbelsäule und Gelenke werden es einem danken, erklärt die Fachgesellschaft.

Falsche Drehungen, ruckartige Bewegungen oder das Heben schwerer Schneelasten können nach Angaben der Experten zu Zerrungen und anderen Muskelverletzungen führen, aber auch Wirbel im Körper blockieren oder einen Hexenschuss verursachen. tmn


Was bedeutet das Glas-Gabel-Symbol?

Auf Brotboxen, Plastiktellern, Pfannenwendern und anderen Küchenutensilien findet sich häufig ein Symbol, das ein Glas und eine Gabel zeigt. Es ist EU-weit gültig und gibt an, dass das betreffende Material für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet ist. So gekennzeichnete Behälter dürfen keine Schadstoffe absondern. „Das Glas-Gabel-Symbol sagt aber nichts darüber aus, ob ein Küchengegenstand hitzestabil oder spülmaschinentauglich ist“, sagt Andrea Danitschek von der Verbraucherzentrale Bayern.

Da die Temperaturen in der Spülmaschine 60 Grad und mehr erreichen, können manche Utensilien aus Kunststoff verbiegen, brüchig werden oder Bestandteile absondern. Wer sein Essen in der Mikrowelle erhitzen möchte, sollte ebenfalls nur geeignetes Geschirr verwenden. Auf Gegenständen, in denen Lebensmittel verpackt sind, muss das Symbol nicht angebracht sein. vz

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