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Sonderveröffentlichung

Main-Spessart

Scherenburgfestspiele

Mit „Petticoat und Minirock“ wurden die Scherenburgfestspiele 2018 eröffnet. FOTO: ELKE RÖDER

in Gemünden vom 3. Juli bis 14. August 2019

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Jedes Jahr im Sommer verwandelt sich die Ruine der Scherenburg in ein Freilichttheater. Denn von Anfang Juli bis Mitte August finden im Hof die Scherenburgfestspiele statt. In diesem Jahr startet die Saison am Mittwoch, 3. Juli, um 20.30 Uhr mit der Premiere von „Und es war Sommer“. Am Mittwoch, 10. Juli, um 20.30 Uhr feiert „Pension Schöller“ Premiere. „Jim Knopf und die wilde 13“ wird am Freitag, 5. Juli, um 10 Uhr zum ersten Mal aufgeführt.

Und es war Sommer

Nach dem Wirtschaftswunder und dem Aufbruch der 60er- Jahre landen wir in den 70ern. Die Schlagerrevue „Und es war Sommer“ bringt die Musik und das Lebensgefühl auf die Bühne. Abba und Ahoi-Brause, Boney M. und Bonanza-Rad, Costa Cordalis und Capri Sonne – das Alphabet ließe sich mit Schlüsselwörtern füllen.

Kaum ein Jahrzehnt war so schillernd und voller Gegensätze, reich an Ikonen, Moden, Trends, politischen Gipfeln und Tälern. Lebenshaltungen wurden mit Buttons nach außen getragen, der Marsch durch die Institutionen begann und hatte Erfolg. Gleichzeitig versandete manch eine politische Utopie. Lifestyle und der richtige Look waren mindestens ebenso wichtig wie politische Überzeugungen. Und es wurde gefeiert, nicht zuletzt in den sich ausdehnenden Diskotheken.

Ein reiches und buntes Jahrzehnt, dessen Soundtrack unter anderem aus Disco, Rock, Blues, Schlager, Punk, Softrock und Glamrock bestand. Mit den Hits von Abba, Udo Jürgens, Queen und The Bee Gees beleben wir es wieder. „Und es war Sommer“ ist die Fortsetzung des Erfolgsstücks „Petticoat und Minirock“ der vergangenen Festspiele – mit Live-Gesang.

„Und es war Sommer“ knüpft an „Petticoat und Minirock“ aus dem vergangenen Jahr an. FOTO: MICHAEL MAHR
„Und es war Sommer“ knüpft an „Petticoat und Minirock“ aus dem vergangenen Jahr an. FOTO: MICHAEL MAHR
Pension Schöller

Der vermögende Gutshofbesitzers Philipp Klappenroth wünscht sich, während seines Aufenthaltes in Berlin eine Irrenanstalt zu besuchen. Das ist Bedingung für ein Geldgeschenk an seinen Neffen Alfred. Er soll seinen Onkel mit den Insassen einer Anstalt bekannt machen. Aber wie? Alfred entwirft den Plan, Gäste der Familienpension Schöller als Patienten einer Nervenheilanstalt auszugeben. Der Plan geht auf. Klapproth und macht Bekanntschaften mit einer überdrehten Schriftstellerin, einem Major a.D. und einem Schauspieler, der für die noch auf sich warten lassende Karriere an seinem Sprachfehler arbeitet. Amüsiert, aber auch erleichtert reist Klapproth zurück in seine ländliche Idylle. Es dauert nicht lange, da stehen die neuen Bekannten vor seiner Tür...

Mit dem Lustspiel „Pension Schöller“ schufen Wilhelm Jacoby und Carl Laufs eine durch Situations- und Verwechslungskomik geprägte Komödie, in der jede Figur ihre kuriosen Züge hat.

Jim Knopf und die Wilde 13

An Jims zehntem Geburtstag streift das Postschiff des Briefträgers die Insel und erschüttert sie. Kein Wunder, dass sich die Bewohner Sorgen um die Zukunft machen. Schnell steht fest, dass nur ein Leuchtturm das Problem lösen kann. Da Lummerland nicht besonders groß ist, möchte man auf den Scheinriesen Tur Tur zurückgreifen. So beschließt König Alfons der Viertel vor Zwölfte, Tur Tur aus der Wüste am „Ende der Welt“ zu holen. Jim und Lukas machen sich mit ihren Lokomotiven auf den Weg.

Doch bevor sie ihre Aufgabe erledigen können, erleben sie eine Menge Abenteuer. So lernen sie die kleine Seejungfrau Sursulapitschi kennen, reparieren das Meeresleuchten im Barbarischen Meer, treffen den Halbdrachen Nepomuk und den goldenen Drachen der Weisheit und müssen die kleine Molly aus den Fängen der gefährlichen Seeräuberbande „Die wilde 13“ befreien. Mit dem Familienstück „Jim Knopf und die Wilde 13“ kommt die zweite spannende Reise von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer auf die Scherenburg. Das Stück ist für Kinder ab vier Jahren geeignet.

Gastspiele auf der Burg

Neben den Theaterstücken gibt es drei Gastspiele zu sehen:

- Michael Mittermeier steht am Montag, 8. Juli, ab 20.30 Uhr mit seinem Programm „Lucky Punch – Die Todes-Wuchtl schlägt zurück“ auf der Bühne.

- Am Montag, 22. Juli, ist ab 20.30 Uhr Rolf Miller mit „Obacht Miller – se return of se normal one“ zu sehen.

- Am Montag, 29. Juli, gibt die Big Band der Sing- und Musikschule Gemünden ab 20.30 Uhr ein Konzert.

Weitere Infos und Tickets: www.scherenburgfestspiele.de