Schöner Stauraum fürs private Spa Image 1
Sonderveröffentlichung

Rhön-Grabfeld

Schöner Stauraum fürs private Spa

Wer gerne dekoriert und zeigt, was er sammelt, richtet seinen Badesalon offen mit Regalen ein. FOTO: VEREINIGUNG DEUTSCHE SANITÄRWIRTSCHAFT/VILLEROY & BOCH


Familien rücken enger zusammen – auch im Bad. Was tun, wenn Lippenstift oder Rasierpinsel noch mehr als sonst herumliegen? Ganz einfach: Für die vielen Utensilien muss praktischer und zugleich schöner Stauraum her. Nur so kommen Harmonie und das Gefühl von Entschleunigung im privaten Spa erst voll zum Tragen. Das erklärt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). 

War früher der dünnwandige Kunststoff-Spiegelschrank über dem Waschbecken schon das höchste der Anschaffungs-Gefühle, lässt sich heute eine Vielzahl unterschiedlichster Badmöbel mit feinen Besonderheiten entdecken. Allerdings muss es für den Traumstauraum nicht gleich die vom Schreiner sondergefertigte Kommode sein. Denn die aktuellen Programme sind erfahrungsgemäß durch ihre modulare Anlage sowie ein überaus reichhaltiges Angebot an Einzelelementen, Fronten und Farben beinahe endlos bunt miteinander kombinierbar, so dass sich das Ergebnis ebenfalls wie maßgeschneidert anfühlt.

Offene Regale oder horizontale Relingsysteme
Auch, weil nicht wie früher nur Stauraum hinter Türen geboten wird, sondern Raumteiler bzw. Paneele mit Haken zum Einhängen von Boxen gleich mit dazu. Mitunter findet man sogar schicke Handtuchleitern und Spiegel mit Riemen aus Leder zum Aufhängen. Dazu gesellen sich offene Regale oder horizontale Relingsysteme. Für Bücher, Bilder oder liebgewonnene Mitbringsel aus dem Urlaub funktionieren sie wie eine Galerie der Erinnerungen. Zu den dekorativen Elementen der Badmöblierung gehören ferner Vitrinen mit edlen Flakons hinter Glastüren sowie vermehrt Sideboards, wie man sie früher nur aus dem Wohnzimmer kannte.

Dennoch dürfe man sich beim Kauf nicht allein von Design und ästhetischem Empfinden leiten lassen, sagt der Bonner Dachverband der Sanitärwirtschaft weiter. Schließlich müssten die Möbel einen wichtigen Zweck erfüllen und als Stauraum für die großen und kleinen Extras des Badalltags dienen, die man bei Bedarf schnell zur Hand haben möchte. Daher gilt: Was früher Fensterbank, Badewannen- oder Waschbeckenrand bevölkert hat, sollte unter Dach und Fach kommen – Accessoires zum Vorzeigen ausgenommen. Organizer zum Einhängen in Türen, unterteilte Schubladeneinsätze mit Antirutschböden sowie variable Boxen, Container und Körbe in unterschiedlichen Größen und Materialien bereiten geradezu Genuss, die Utensilien übersichtlich unterzubringen. VDS


Für Trittschall gelten DIN-Normen

Keine Frage: Lärm ist nervig. Trampelnde Kinder, lautes Klavierspielen, klappernde Türen – in Mehrfamilienhäusern ist es selten leise. Manchen Mieter oder Eigentümer stört es, wenn es in der Wohnung darüber ständig laut ist. Ab wann Geräusche Lärm sind, sind häufig aber subjektive Empfindungen.

„In der Regel verhält es sich im Baurecht so, dass auf Dezibel-Grenzen abgestellt wird“, erklärt Julia Wagner vom Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. „Diese kann man aus den einschlägigen DIN-Normen entnehmen, zum Beispiel der DIN 4109.“ Die Dezibelzahlen finden auch im Nachbarschaftsrecht Anwendung, allerdings spielen hier auch die übliche Nutzung oder die Intensität eine Rolle. „Ab wann dann eine relevante Störung vorliegt, ist immer Einzelfallabhängig“, erklärt Expertin Julia Wagner. Immer wieder landen solche Fälle vor Gericht – nicht vor dem Bundesgerichtshof. tmn