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Sonderveröffentlichung

Schweinfurt

Schutzschild anlegen gegen Sonnenbrand

Egal, ob groß oder klein: Sonnenschutzmittel stets mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor benutzen. FOTO: AOK-MEDIENDIENST

Sonnenstrahlen machen glücklich. Treffen sie auf die Haut, setzen sie Glückshormone frei, sogenannte Endorphine. Zudem ist Sonnenlicht wichtig für die Produktion des körpereigenen Vitamin D. Zu viel Sonne kann allerdings auch schädlich sein. Die ultraviolette (UV-) Strahlung durch Sonne lässt die Haut vorzeitig altern und ist zudem ein Risikofaktor für Hautkrebs. „Wer ein Sonnenbad ohne Reue genießen will, sollte da-her geeignete Maßnahmen zum Sonnenschutz ergreifen“, so Alexander Pröbstle, Direktor der AOK in Würzburg.
       

Schatten bietet einen guten Sonnenschutz. Die UV-Belastung wird dadurch mindestens halbiert. Besonders gut schützt dichtes Blattwerk von Bäumen oder Sträuchern. Und dennoch besteht auch an schattigen Plätzen das Risiko eines Sonnenbrands, da die Umgebung die Strahlen reflektieren kann.
          

Wie viel Sonne jeder einzelne Mensch verträgt, hängt von seinem Hauttyp ab. Je dunkler die Haut, desto höher der Eigenschutz. Zu welchem Hauttyp man zählt, kann am besten ein Hautarzt bestimmen. Sonnenschutzmittel helfen, die Eigenschutzzeit der Haut zu erhöhen. Es gibt sie mit unterschiedlichen Lichtschutzfaktoren (LSF). Er besagt, um wie viel die Eigenschutzzeit der Haut erhöht wird. Wer beispielsweise ohne Schutz 10 Minuten lang in der Sonne bleiben kann, genießt mit LSF 20 einen Sonnenschutz, der maximal 200 Minuten – 10 Minuten mal 20 – anhält. Experten raten allerdings, höchstens zwei Drittel dieser errechneten Zeit auszunutzen. Wichtig ist auch, die Sonnencreme rechtzeitig zu verwenden und nicht erst, wenn man schon eine Weile in der Sonne war. Sinnvoll ist außerdem, ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (30 und mehr) aufzutragen, das ausreichenden Schutz vor UV-A- und UV-B-Strahlung bietet.

Kleidung als Sonnenschutz

Kleidung hilft ebenfalls, die UV-Belastung zu reduzieren. Aber nicht alle Stoffe sind dafür gleich gut geeignet. Besseren Schutz bieten Stoffe, die dunkel, fest gewebt oder dicht sowie ungebleicht sind. Materialien wie Polyester, Jeans und Wolle halten mehr UV-Licht ab als dünne Baumwollstoffe, Leinen, Seide oder Viskose. Eine hilfreiche Faustregel ist: Hält man den Stoff gegen die Sonne, sieht man bereits, wie viel Licht hindurchdringt. Je lichtdurchlässiger die Kleidung ist, desto geringer der UV-Schutz. Es gibt auch spezielle UV-Schutzkleidung. Dabei sollte auf den UV-Standard 801 geachtet werden. Zudem sollte der Kopf nicht vernachlässigt und ebenfalls geschützt werden mit einem breitkrempigen Hut oder Kappe, die auch Ohren und Nacken bedecken.


Grundschüler oft ohne Taschengeld

Nur etwas mehr als die Hälfte der Grundschüler bekommt derzeit regelmäßig Taschengeld. 45 Prozent der Eltern zahlen ihren Kindern nichts, wie eine repräsentative Umfrage von Forsa im Auftrag von Cosmos Direkt zeigt. Im Durchschnitt bekommen Kinder zwischen 6 und 9 Jahren der Umfrage zufolge derzeit 3,30 Euro pro Woche. 2018 waren es mit durchschnittlich 3,50 Euro nur wenig mehr.

Die meisten Eltern (67 Prozent), die ihren Kindern Taschengeld zahlen, machen die Höhe vom Alter abhängig. 17 Prozent knüpfen die Höhe an die Klassenstufe. Für 12 Prozent der Eltern ist hingegen das Verhalten ihres Kindes ausschlaggebend.

Wöchentliche Zahlung

Gezahlt wird das Taschengeld bei den meisten wöchentlich (74 Prozent), seltener monatlich (24 Prozent). Nur 1 Prozent der 6- bis 9-Jährigen bekommt täglich Taschengeld. Für die repräsentative Umfrage wurden 501 zufällig ausgewählte Eltern von 6- bis 9-jährigen Kindern telefonisch befragt. mag