Von Schnickerli bis Entenbraten: Auch in der Küche gibt es alte Kirchweih-Traditionen Image 1
Sonderveröffentlichung

Schweinfurt

Von Schnickerli bis Entenbraten: Auch in der Küche gibt es alte Kirchweih-Traditionen

Auf die Schwebheimer Kirchweih freuen sich: (von links) Trainerin Katharina Falk, Bürgermeister Volker Karb, die Planpaare Patrick Streng mit Kaja Schneider, Moritz Keller mit Ina Stolz, Stefan Elfert mit Anna Frank, Markus Fischer mit Samira Meinhardt, Jonas Will mit Carina Hofmann, Leon-Noah Sick mit Saskia Preuschoff, Denis Kitke mit Sabrina Scholl, Marcel Dittmar mit Jana Amling, sowie Plankehrer Klaus-Dieter Schmidt, der Vorsitzende des TSV Schwebheim, Thorsten Grimm, und Trainerin Anke Grimm. FOTO: URSULA LUX

Auf einem der schönsten Festplätze in der Region feiern die „Schwamer“ ihr beliebtes Fest

Kirchweih Schwebheim
Odenwälder Handels GmbH
A. Ebert GmbH
Söllner Wohn- und Gewerbe GmbH & Co. KG
Pfister - Das Autohaus
Stern-Apotheke
Mobile Hörakustik
Uwe Woytinnek
Petra Schlüter
Immobilienverwaltung M.Yaskow
Kulinario
Vereins Heim
Heizungsbau Schneider
So eine Stärkung fürs „Geschäft“ können die Schwebheimer an diesem Wochenende gut brauchen. Schließlich gilt es sich schon beizeiten die besten Plätze am Plan zu sichern und dann bis in die Nacht hinein das Tanzbein zu schwingen.

Nach der Eröffnung durch die Planpaare schwingen die Schwebheimer das Tanzbein auf ihrem Plan. FOTO: URSULA LUX
Nach der Eröffnung durch die Planpaare schwingen die Schwebheimer das Tanzbein auf ihrem Plan. FOTO: URSULA LUX
Großes Wiedersehen für alte Bekannte

Für ehemalige Schwebheimer ist ein Besuch auf der „Kärm“ sozusagen Pflicht. Wann hat man sonst schon die Gelegenheit, alte Bekannte wiederzusehen? Die zu finden ist nicht schwer, denn nicht nur beim Brauchtum rund um das Fest gilt es alte Traditionen zu erhalten. Auch die Festgäste nehmen alljährlich ihre traditionellen Plätze ein. Man weiß einfach, wer wo zufinden ist.

Herzlich willkommen am Plan in Schwebheim: Mit dem Planwein stoßen die Planpaare traditionell vor ihrem ersten Tanz auf eine gelingende Kirchweih an. FOTO: URSULA LUX
Herzlich willkommen am Plan in Schwebheim: Mit dem Planwein stoßen die Planpaare traditionell vor ihrem ersten Tanz auf eine gelingende Kirchweih an. FOTO: URSULA LUX
300 Helfer während des Festes im Einsatz

Stärkung fürs „Geschäft“ brauchen aber auch die zahlreichen Helferinnen und Helfer. Die trommelt seit über 25 Jahren der TSV Schwebheim zusammen. Er ist Ausrichter des Traditionsfestes und schickt an den beiden Kirchweihwochenenden rund 300 Mitarbeiter in den Einsatz. Die sind für das Aufstellen der Tischgarnituren ebenso zuständig wie für den Getränkeausschank. Die Hauptakteure, die der Verein auf den Plan schickt, sind natürlich die Planpaare. Für die beginnt die „Arbeit“ schon vor dem Kirchweihwochenende. Da müssen die Plantänze geübt und alle Schwebheimer Wirtschaften besucht werden.

Bevor der Planbaum aufgerichtet wird, schmücken die Fichtenburschen die ehemaligen Wirtshäuser am Plan. FOTO: U. LUX
Bevor der Planbaum aufgerichtet wird, schmücken die Fichtenburschen die ehemaligen Wirtshäuser am Plan. FOTO: U. LUX
Am Kirchweihwochenende selbst kommt‘s dann richtig dick. Samstag früh heißt es mit dem Bauhof raus in den Wald, die Fichten holen. Mittags startet dann der Zug durchs Dorf, die Wirtschaften werden mit den mit Bändern verzierten Fichten geschmückt. Anschließend wird der Planbaum aufgerichtet, begleitet von den mehr oder weniger fachkundigen Bemerkungen des Publikums und dem „Hau-Ruck“ der Verantwortlichen.

Intensives Programm für die Planpaare


Der Kirchweihsonntag beginnt mit dem Festgottesdienst, zu dem die Planpaare festlich herausgeputzt feierlich einziehen. Nach dem Gottesdienst gibt es einen ersten Umtrunk. Zum Mittagsessen bleibt an diesem Tag auch für die Tänzer wenig Zeit, denn um 13 Uhr wird schon wieder feierlich auf den Plan gezogen um das Kirchweihtreiben offiziell zu eröffnet.

Dann heißt es „tanzen, bis der Plan abzieht“ – und trotzdem am Montag schon sehr früh wieder auf den Beinen sein. Denn der Kirchweihmontag beginnt bereits um sieben Uhr. Da ziehen die Planpaare von Haus zu Haus, um den Planwein zu kredenzen. ul