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Sicherheit mit System: Einbruchrisiken erkennen

     

Vor allem an Haus- und Terrassentüren sowie Fenstern im Erdgeschoss empfiehlt sich eine Funküberwachung. FOTO: DJD/LISTENER SICHERHEITSSYSTEME GMBH/SHUTTERSTOCK  

Einbrecher sind Gewohnheitstäter. Meist sind es dieselben Bereiche am Haus, über die sie sich unerlaubt Zutritt verschaffen. Fenster im Erdgeschoss sowie gut zugängliche Verglasungen im Obergeschoss sind ebenso gefährdet wie Terrassentüren und auch die Haustür. Allzu oft haben die Täter hier leichtes Spiel, da nur veraltete oder gar keine Sicherheitstechnik verbaut ist. Wer Einbrechern den Zutritt verwehren will, kann sich ihre Gewohnheiten zunutze machen und gezielt die besonders gefährdeten Zugänge zum Haus schützen.
    

Zunächst sollte man genau die bauliche Situation des Eigenheims untersuchen und dort ansetzen, wo die Sicherheit verbessert werden muss, empfiehlt Ralf Mikitta, Sicherheitsberater des Verbandes für Wohneigentum Baden-Württemberg. „Ein systematisches Vorgehen vermeidet auf der einen Seite unnötige Kosten und bietet auf der anderen Seite das gute Gefühl, sich und seine Familie rundum zu schützen“, versichert der Experte. Das Ziel müsse es dabei sein, Einbrecher zu vertreiben, noch bevor sie überhaupt ins Haus gelangen und Schlimmeres anrichten können. „Eine Alarmsicherung für gefährdete Fenster und Türen erkennt einen Zugriff sofort. Alarmtöne und ergänzend vielleicht noch ein Strahler, der direkt angeht, schlägt die Einbrecher erfahrungsgemäß sofort in die Flucht“, erklärt Mikitta weiter.

Eine empfehlenswerte Lösung ist es, die Gefahrenbereiche mit einer Funküberwachung auszustatten. Akustiksensoren überwachen permanent die Gefahrenbereiche. Dabei können sie zwischen natürlichen Bewegungen und Geräuschen der Bewohner sowie außergewöhnlichen Ereignissen unterscheiden und arbeiten besonders zuverlässig. djd


Zweites Geländer für die Sicherheit

Wer beim Gehen unsicher ist, profitiert von Handläufen auf beiden Seiten der Treppe. „So können Sie sich im Zweifel mit beiden Händen abstützen“, so Michael Hubert von der Agentur Barrierefrei NRW. Die Geländer sollten schon ein gutes Stück vor der ersten Treppenstufe losgehen, sodass Nutzer einen sicheren Griff haben. tmn

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