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So kommt die Wiesn nach Hause

 

So eine bayrische Brotzeit ist eine gesellige Angelegenheit. FOTO: ALPENHAIN

Das Oktoberfest in München findet auch 2021 nicht statt, na dann holt man sich die „Wiesn“ halt nach Hause. Was unbedingt zu einer zünftigen bayrischen Biergartensause im eigenen Garten dazugehört:

Wer zu Hause stilecht bayrisch feiern will, besorgt erst einmal genügend Sitzmöglichkeiten, entweder bestehend aus Bierzeltgarnituren oder aus mehreren Einzeltischen mit Stühlen.

Dann darf dekoriert werden: Das bayrische blau-weiße Karomuster bringt Frische und Gemütlichkeit per Sitzkissen, Tischdecken und Wimpelgirlanden. Zum Essen gibt es eine ordentliche Brotzeit. Dazu gehören Wurst, Radieschen, Zwiebeln, Meerrettich, Brezeln oder „Brezn“, wie es in Bayern heißt, und ein würziges Kümmelbrot, stilecht auf groben Holz-Schneidebrettern serviert. Auch Weißwürste sind ein Muss, ebenso wie der typisch bayrische Obazda. Das ist ein Brotaufstrich, hergestellt aus mildgereiftem Camembert, vermischt mit Rahm, Butter und Gewürzen. Obazda ist als echtes bayrisches Kulturgut von der EU geschützt.

Er darf nur in Bayern nach traditioneller Rezeptur hergestellt werden. Ebenfalls zu einem typisch bayrischen Biergartenfest gehören die passenden Klamotten: Frauen dürfen gerne im Dirndl erscheinen, für Männer sind Lederhosen angesagt. Als Programmpunkte zwischendurch können ein Fingerhakel-Wettbewerb und Maßkrugstemmen für Stimmung sorgen, aus den Boxen kommt entweder Blas- oder Partymusik.

Und wenn der Gastgeber seine Gäste dann noch mit einem fröhlichen „Schee, dass do seids!“ begrüßt und das Fassbier anzapft, steht dem Biergarten-Feeling zu Hause nichts mehr im Wege. djd

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