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Sonderveröffentlichung

Schweinfurt

Putzen oder putzen lassen?

Nach einem langen Arbeitstag entspannen und einem Roboter das Putzen überlassen: Die elektronischen Diener für den Haushalt werden laut einer Umfrage immer beliebter. FOTO: DJD/E.ON/SYDA PRODUCTIONS - FOTOLIA


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Warum selber putzen, wenn auch ein elektronisches Heinzelmännchen die Arbeit zu Hause übernehmen kann? Zeit ist im heutigen hektischen Alltag Mangelware. Umso willkommener sind elektronische Haushaltsroboter, die einem lästige Arbeiten abnehmen können – zum Beispiel das Putzen. 

So gehören etwa Staubsaugerroboter zu den beliebtesten deutschen Haushaltsgeräten: Ein Drittel der Bundesbürger ist der Meinung, dass ein solcher Roboter die meiste Saugarbeit in einem Haushalt übernehmen kann. Das ergab eine aktuelle repräsentative statista-Umfrage im Auftrag von E.ON. Auf den Plätzen zwei und drei liegen dann die folgenden Geräte: Bodenwischroboter und Fensterputzroboter. 

Energiekosten: sechs Euro

Von einem langen Arbeitstag nach Hause kommen und eine blitzblank geputzte Wohnung vorfinden: Diese Argumente überzeugen immer mehr Bundesbürger von den Vorteilen der Haushaltsroboter. Die Zahlen der Umfrage sprechen jedenfalls für sich.

85 Prozent der Deutschen, die bereits einen Staubsaugerroboter besitzen, nutzen ihn mindestens einmal in der Woche für die Hausarbeit, 32 Prozent sogar täglich. Kein Wunder: Jeder Deutsche verbringt im Durchschnitt 156Stunden im Jahr mit Staubsaugen – Zeit, die man viel besser mit angenehmen Dingen, Hobbys oder dem Sporttraining verbringen kann.

Einen Anstieg der Energiekosten braucht man dabei nicht zu befürchten, unterstreicht E.ONGeschäftsführer Philip Beckmann: „Ein Staubsaugerroboter zum Beispiel verbraucht nur Strom für rund sechs Euro im Jahr und gehört damit zu den energiesparenden Haushaltsgeräten.“

Tipps für den Kauf

Beim Kauf gibt es dennoch einige Punkte zu beachten, wie etwa die Akkulaufzeit und die Lautstärke des Gerätes. Je größer die Wohnung, desto länger sollte naturgemäß auch der Akku halten. Außerdem sollte er möglichst leise sein, damit er beim Herumfahren nicht stört.

Auch die richtige Höhe ist entscheidend, damit er beispielsweise unter die Couch passt, da sich hier der Staub am liebsten sammelt. Und schließlich: Die meisten Roboter haben Probleme mit beweglichen Hindernissen – egal ob Kabel, Spielzeug oder herumliegende Klamotten.

Vor dem Saugen sollte das Zimmer also aufgeräumt sein, damit sich der Roboter nicht „festsetzt“ und unverrichteter Dinge abschaltet. djd

Probleme bei der Pflege beheben

Ob zu Hause oder im Heim: Probleme rund um die Pflege kann es immer geben. Pflegende und ihre Angehörige haben dann verschiedene Anlaufstellen, je nach Art und Schwere des Problems. Im ersten Schritt können sie sich an das zuständige Personal wenden, im zweiten an die Pflegekasse. Darauf weist das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hin.

Darüber hinaus gibt es den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK): Er ist nicht nur für die Begutachtung von Pflegebedürftigen zuständig, sondern zum Beispiel auch für die Qualitätsprüfung von Pflegeheimen.

Dazu gibt es spezielle Aufsichtsbehörden der Länder wie die Heimaufsicht, und je nach Wohnort Initiativen von Sozialverbänden und eigene kommunale Beschwerdestellen oder Ombudsleute. Einen Überblick über mögliche Anlaufstellen gibt die Beratungsdatenbank des ZQP. mag